Phase 3: Personalisierung (Aktivierungscode/WLAN) funktioniert jetzt ohne
Xorriso-Extraktion der ganzen ISO / Casper-Hook-Injection. /opt/tuxflotte/
liegt innerhalb von /live/filesystem.squashfs (read-only) - ein direktes
xorriso -update auf eine Datei darin traf live getestet ins Leere.
Stattdessen: Squashfs entpacken (unsquashfs), installer.conf ersetzen, neu
packen (mksquashfs -comp xz, ~1 Minute reine Kompression, kein
debootstrap/apt), als Ganzes per xorriso -update einspielen. Muss als root
laufen (Datei-Eigentuemer im Squashfs sonst falsch).
Beim ersten echten End-to-End-Testlauf mit dem vollen Golden-Image-Archiv
(vorher nie bis zum Ende gekommen - immer am Ubiquity-Bug oder an einem
Commit-Gate gestoppt) vier echte, bisher unentdeckte Bugs gefunden und
behoben:
1. Golden-Image-Download landete in /run/tuxflotte/backend/ (RAM-Tmpfs,
hier 392 MB) statt auf echtem Speicher - "curl: (23) Failure writing
output to destination" bei 2,3 GB Archiv, unabhaengig von RAM-Groesse.
Fix: image_deploy_extract_image_from_url() streamt Download direkt in
die Extraktion (curl | tar), kein Zwischenspeichern mehr noetig.
backend_launch() partitioniert/formatiert/mountet jetzt VOR dem
Download-Versuch statt danach.
2. /etc/resolv.conf im Zielbaum ist bei der echten Referenz-VM ein von
NetworkManager verwalteter Symlink - "cp" verweigerte das Schreiben
"through a dangling symlink". Fix: Ziel vor dem Kopieren explizit
entfernen.
3. mount --bind auf /dev, /proc, /sys schlug fehl, weil diese Verzeichnisse
nach dem Entpacken gar nicht existierten (package_golden_image.sh
schliesst sie bewusst aus) - und zwar SILENT, weil das bisherige
"cmd && stack_ref+=(...)"-Muster einen Fehlschlag unter "set -e" nicht
als Statement-Fehler wertet. Fiel dadurch erst beim naechsten
chroot-Aufruf auf ("ssh-keygen -A: Couldn't open /dev/null"), weit weg
von der eigentlichen Ursache. Fix: neue image_deploy_restore_excluded_dirs()
legt alle sechs von package_golden_image.sh ausgeschlossenen
Verzeichnisse (proc/sys/dev/run/tmp/var-tmp) direkt nach der Extraktion
wieder an; jeder Mount wird jetzt einzeln explizit geprueft statt auf
&&-Verkettung zu vertrauen.
4. package_golden_image.sh: "--exclude=dev" (ohne "./"-Praefix) matcht bei
GNU tar gegen JEDEN Verzeichnis-Basisnamen im ganzen Baum, nicht nur
den Top-Level-Eintrag - hat dadurch auch kernel/drivers/net/can/dev/
(ein zufaellig gleichnamiger, voellig unverwandter Kernelmodul-Ordner)
aus dem Archiv gerissen, update-initramfs scheiterte an fehlenden
can-dev.ko.zst-Abhaengigkeiten. Lokal mit einem Wegwerf-Testbaum
verifiziert (wie beim "run"-Fund vom selben Tag): "./"-Praefix
verankert das Muster auf den exakten Top-Level-Pfad, gleichnamige
verschachtelte Ordner bleiben erhalten. Betrifft das AKTUELL AUF ANODE
GEHOSTETE Archiv - muss mit dem korrigierten Skript auf der
Referenz-VM neu gepackt und hochgeladen werden (steht noch aus,
Nutzer verschlankt die Referenz-VM gerade zusaetzlich).
Live-Fortschritt in der enterprise-QEMU-VM: nach Fix 1-3 kam der
Deployment-Versuch bis kurz vor update-initramfs durch (Partitionierung,
Formatierung, Mounten, Download+Extraktion, chroot-Fixup bis machine-id +
SSH-Hostkeys liefen alle sauber) - Fund 4 (das defekte Archiv) ist der
letzte noch offene Blocker fuer einen vollstaendig erfolgreichen
End-to-End-Durchlauf.
scripts/ (installer.sh, lib/*, modules/00-99) und backends/mint-image/
(inkl. echtem postinstall.sh statt Symlink auf backends/mint/) werden ueber
config/includes.chroot/opt/tuxflotte/ ins Image kopiert - bewusst nur die
zur Laufzeit benoetigten Dateien, nicht die Build-Host-Werkzeuge
(build_customer_iso.sh, build_golden_image.sh, package_golden_image.sh,
lib/initrd.sh etc. bleiben aussen vor).
00_preflight.sh und backend_init() (backends/mint-image/backend.sh)
verlieren ihre Laufzeit-apt-get-Nachinstallation (jq, parted, dosfstools,
e2fsprogs, zstd, btrfs-progs, gettext-base, curl) - alles bereits in
Phase 0 vorinstalliert. Werden durch reine Assertions ersetzt, die frueh
und klar melden, falls die Paketliste doch mal luecken sollte.
backends/mint/postinstall.sh nach backends/mint-image/postinstall.sh als
echte Datei verschoben (war Symlink) - noetig, weil backends/mint/ in
Phase 4 komplett entfernt wird.
Live verifiziert in der enterprise-QEMU-VM: installer.sh von Hand
gestartet, Module 00/05/10/12/15/17 liefen sauber durch, inkl. echtem
Server-Kontakt zu anode und echter Geraeteregistrierung (Liebherr-Org),
Commit-Gate erschien interaktiv wie erwartet, kontrollierter Abbruch ohne
jede destruktive Aktion.