feat(boot-medium): build_customer_iso.sh ans neue Struktur anpassen (Phase 3) + vier echte Deployment-Bugs behoben

Phase 3: Personalisierung (Aktivierungscode/WLAN) funktioniert jetzt ohne
Xorriso-Extraktion der ganzen ISO / Casper-Hook-Injection. /opt/tuxflotte/
liegt innerhalb von /live/filesystem.squashfs (read-only) - ein direktes
xorriso -update auf eine Datei darin traf live getestet ins Leere.
Stattdessen: Squashfs entpacken (unsquashfs), installer.conf ersetzen, neu
packen (mksquashfs -comp xz, ~1 Minute reine Kompression, kein
debootstrap/apt), als Ganzes per xorriso -update einspielen. Muss als root
laufen (Datei-Eigentuemer im Squashfs sonst falsch).

Beim ersten echten End-to-End-Testlauf mit dem vollen Golden-Image-Archiv
(vorher nie bis zum Ende gekommen - immer am Ubiquity-Bug oder an einem
Commit-Gate gestoppt) vier echte, bisher unentdeckte Bugs gefunden und
behoben:

1. Golden-Image-Download landete in /run/tuxflotte/backend/ (RAM-Tmpfs,
   hier 392 MB) statt auf echtem Speicher - "curl: (23) Failure writing
   output to destination" bei 2,3 GB Archiv, unabhaengig von RAM-Groesse.
   Fix: image_deploy_extract_image_from_url() streamt Download direkt in
   die Extraktion (curl | tar), kein Zwischenspeichern mehr noetig.
   backend_launch() partitioniert/formatiert/mountet jetzt VOR dem
   Download-Versuch statt danach.

2. /etc/resolv.conf im Zielbaum ist bei der echten Referenz-VM ein von
   NetworkManager verwalteter Symlink - "cp" verweigerte das Schreiben
   "through a dangling symlink". Fix: Ziel vor dem Kopieren explizit
   entfernen.

3. mount --bind auf /dev, /proc, /sys schlug fehl, weil diese Verzeichnisse
   nach dem Entpacken gar nicht existierten (package_golden_image.sh
   schliesst sie bewusst aus) - und zwar SILENT, weil das bisherige
   "cmd && stack_ref+=(...)"-Muster einen Fehlschlag unter "set -e" nicht
   als Statement-Fehler wertet. Fiel dadurch erst beim naechsten
   chroot-Aufruf auf ("ssh-keygen -A: Couldn't open /dev/null"), weit weg
   von der eigentlichen Ursache. Fix: neue image_deploy_restore_excluded_dirs()
   legt alle sechs von package_golden_image.sh ausgeschlossenen
   Verzeichnisse (proc/sys/dev/run/tmp/var-tmp) direkt nach der Extraktion
   wieder an; jeder Mount wird jetzt einzeln explizit geprueft statt auf
   &&-Verkettung zu vertrauen.

4. package_golden_image.sh: "--exclude=dev" (ohne "./"-Praefix) matcht bei
   GNU tar gegen JEDEN Verzeichnis-Basisnamen im ganzen Baum, nicht nur
   den Top-Level-Eintrag - hat dadurch auch kernel/drivers/net/can/dev/
   (ein zufaellig gleichnamiger, voellig unverwandter Kernelmodul-Ordner)
   aus dem Archiv gerissen, update-initramfs scheiterte an fehlenden
   can-dev.ko.zst-Abhaengigkeiten. Lokal mit einem Wegwerf-Testbaum
   verifiziert (wie beim "run"-Fund vom selben Tag): "./"-Praefix
   verankert das Muster auf den exakten Top-Level-Pfad, gleichnamige
   verschachtelte Ordner bleiben erhalten. Betrifft das AKTUELL AUF ANODE
   GEHOSTETE Archiv - muss mit dem korrigierten Skript auf der
   Referenz-VM neu gepackt und hochgeladen werden (steht noch aus,
   Nutzer verschlankt die Referenz-VM gerade zusaetzlich).

Live-Fortschritt in der enterprise-QEMU-VM: nach Fix 1-3 kam der
Deployment-Versuch bis kurz vor update-initramfs durch (Partitionierung,
Formatierung, Mounten, Download+Extraktion, chroot-Fixup bis machine-id +
SSH-Hostkeys liefen alle sauber) - Fund 4 (das defekte Archiv) ist der
letzte noch offene Blocker fuer einen vollstaendig erfolgreichen
End-to-End-Durchlauf.
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Thomas Stallinger 2026-08-31 16:36:35 +02:00
parent 95447f7486
commit 27d6fa0f47
6 changed files with 285 additions and 96 deletions

View File

@ -28,7 +28,6 @@ HARDWARE_FILE="/run/tuxflotte/hardware/hardware.json"
RUNTIME_DIR="/run/tuxflotte/backend"
CONFIG_FILE="${RUNTIME_DIR}/config.json"
GOLDEN_IMAGE_FILE="${RUNTIME_DIR}/golden-image.tar.zst"
# Ziel-Mountpunkt fuer die Deployment-Mechanik - global, da backend_launch()
# und backend_postinstall() (separate Funktionsaufrufe, aber dieselbe
@ -100,7 +99,7 @@ backend_init() {
--group=root \
"${RUNTIME_DIR}"
rm -f -- "${CONFIG_FILE}" "${GOLDEN_IMAGE_FILE}"
rm -f -- "${CONFIG_FILE}"
backend_log "Initialisiert."
}
@ -203,11 +202,6 @@ backend_launch() {
root_fs="$(jq --raw-output '.root_filesystem' "${CONFIG_FILE}")"
backend_log "Lade Golden Image von ${GOLDEN_IMAGE_URL}"
curl --silent --show-error --fail --location \
--output "${GOLDEN_IMAGE_FILE}" "${GOLDEN_IMAGE_URL}" ||
{ backend_fatal "Golden Image konnte nicht geladen werden: ${GOLDEN_IMAGE_URL}"; return 1; }
backend_log "Partitioniere ${disk}"
read -r boot_part root_part <<<"$(image_deploy_partition "${disk}" "${is_efi}")" ||
return 1
@ -218,9 +212,15 @@ backend_launch() {
backend_log "Mounte unter ${TARGET_DIR}"
image_deploy_mount "${TARGET_DIR}" "${boot_part}" "${root_part}" || return 1
backend_log "Entpacke Golden Image"
image_deploy_extract_image "${GOLDEN_IMAGE_FILE}" "${TARGET_DIR}" || return 1
rm -f "${GOLDEN_IMAGE_FILE}"
# Live gefunden (31.08.2026, erster echter End-to-End-Lauf mit dem vollen
# Referenz-VM-Archiv): "erst nach /run/tuxflotte/... herunterladen, dann
# entpacken" scheiterte an /run (RAM-Tmpfs, viel kleiner als das
# 2,3-GB-Archiv - "curl: (23) Failure writing output to destination").
# Direktes Streamen in die Extraktion braucht nur ein paar MB Puffer,
# unabhaengig von der Archivgroesse - deshalb erst ab hier (nach
# Partitionieren/Formatieren/Mounten), kein Zwischenspeichern mehr.
backend_log "Lade und entpacke Golden Image von ${GOLDEN_IMAGE_URL}"
image_deploy_extract_image_from_url "${GOLDEN_IMAGE_URL}" "${TARGET_DIR}" || return 1
backend_log "Schreibe fstab"
image_deploy_write_fstab "${TARGET_DIR}" "${boot_part}" "${root_part}" "${root_fs}" || return 1

View File

@ -28,7 +28,6 @@ HARDWARE_FILE="/run/tuxflotte/hardware/hardware.json"
RUNTIME_DIR="/run/tuxflotte/backend"
CONFIG_FILE="${RUNTIME_DIR}/config.json"
GOLDEN_IMAGE_FILE="${RUNTIME_DIR}/golden-image.tar.zst"
# Ziel-Mountpunkt fuer die Deployment-Mechanik - global, da backend_launch()
# und backend_postinstall() (separate Funktionsaufrufe, aber dieselbe
@ -100,7 +99,7 @@ backend_init() {
--group=root \
"${RUNTIME_DIR}"
rm -f -- "${CONFIG_FILE}" "${GOLDEN_IMAGE_FILE}"
rm -f -- "${CONFIG_FILE}"
backend_log "Initialisiert."
}
@ -203,11 +202,6 @@ backend_launch() {
root_fs="$(jq --raw-output '.root_filesystem' "${CONFIG_FILE}")"
backend_log "Lade Golden Image von ${GOLDEN_IMAGE_URL}"
curl --silent --show-error --fail --location \
--output "${GOLDEN_IMAGE_FILE}" "${GOLDEN_IMAGE_URL}" ||
{ backend_fatal "Golden Image konnte nicht geladen werden: ${GOLDEN_IMAGE_URL}"; return 1; }
backend_log "Partitioniere ${disk}"
read -r boot_part root_part <<<"$(image_deploy_partition "${disk}" "${is_efi}")" ||
return 1
@ -218,9 +212,15 @@ backend_launch() {
backend_log "Mounte unter ${TARGET_DIR}"
image_deploy_mount "${TARGET_DIR}" "${boot_part}" "${root_part}" || return 1
backend_log "Entpacke Golden Image"
image_deploy_extract_image "${GOLDEN_IMAGE_FILE}" "${TARGET_DIR}" || return 1
rm -f "${GOLDEN_IMAGE_FILE}"
# Live gefunden (31.08.2026, erster echter End-to-End-Lauf mit dem vollen
# Referenz-VM-Archiv): "erst nach /run/tuxflotte/... herunterladen, dann
# entpacken" scheiterte an /run (RAM-Tmpfs, viel kleiner als das
# 2,3-GB-Archiv - "curl: (23) Failure writing output to destination").
# Direktes Streamen in die Extraktion braucht nur ein paar MB Puffer,
# unabhaengig von der Archivgroesse - deshalb erst ab hier (nach
# Partitionieren/Formatieren/Mounten), kein Zwischenspeichern mehr.
backend_log "Lade und entpacke Golden Image von ${GOLDEN_IMAGE_URL}"
image_deploy_extract_image_from_url "${GOLDEN_IMAGE_URL}" "${TARGET_DIR}" || return 1
backend_log "Schreibe fstab"
image_deploy_write_fstab "${TARGET_DIR}" "${boot_part}" "${root_part}" "${root_fs}" || return 1

View File

@ -115,6 +115,25 @@ image_deploy_mount() {
fi
}
# package_golden_image.sh schliesst /proc, /sys, /dev, /run, /tmp, /var/tmp
# bewusst aus dem Archiv aus (Laufzeit-Zustand der Referenz-VM, nicht Teil
# eines portablen Images). Nach dem Entpacken fehlen diese Verzeichnisse
# deshalb komplett - live gefunden (31.08.2026, erster echter Lauf mit dem
# echten Referenz-VM-Archiv): erst "mount --bind /dev" ("mount point does
# not exist"), dann - nach Behebung dessen - "mktemp: failed to create
# directory via template '/var/tmp/mkinitramfs_XXXXXX'" bei
# update-initramfs. Statt jedes Fehlen einzeln zu jagen: alle sechs
# ausgeschlossenen Verzeichnisse direkt nach dem Entpacken einmalig mit
# sinnvollen Rechten wiederherstellen. /dev, /proc, /sys werden gleich
# danach ohnehin ueberbindmounted (image_deploy_bind_mounts) - schadet
# aber nicht, sie schon hier als leere Verzeichnisse anzulegen.
image_deploy_restore_excluded_dirs() {
local target="$1"
mkdir -p "${target}"/{proc,sys,dev,run,tmp,var/tmp}
chmod 1777 "${target}/tmp" "${target}/var/tmp"
}
# Entpackt das per build_golden_image.sh gebaute Golden Image direkt in
# den gemounteten Zielbaum. -p erhaelt Rechte/Eigentuemer, --zstd deckt
# sowohl .tar.zst als auch (falls spaeter gewechselt) andere
@ -128,6 +147,40 @@ image_deploy_extract_image() {
tar --zstd -xpf "${image_path}" -C "${target}" ||
{ image_deploy_fatal "Golden Image konnte nicht nach ${target} entpackt werden"; return 1; }
image_deploy_restore_excluded_dirs "${target}"
}
# Streamt das Golden Image direkt vom Server in die Extraktion, ohne es
# jemals als Ganzes zwischenzuspeichern - live gefunden (31.08.2026,
# erster echter End-to-End-Lauf mit dem vollen 2,3-GB-Referenz-VM-Archiv
# ueber das neue Boot-Medium): das bisherige "erst nach /run/tuxflotte/...
# herunterladen, dann entpacken" scheiterte an /run (RAM-Tmpfs, oft nur
# ein paar hundert MB gross, unabhaengig von der Geraete-RAM-Groesse) -
# "curl: (23) Failure writing output to destination". Direktes
# Zusammenrohren braucht dagegen nur ein paar MB Puffer, unabhaengig von
# der Archivgroesse. PIPESTATUS wird explizit geprueft statt sich auf
# "pipefail"-Semantik (rechteste fehlgeschlagene Stufe gewinnt) zu
# verlassen, damit die Fehlermeldung eindeutig zwischen Download- und
# Entpack-Fehler unterscheidet.
image_deploy_extract_image_from_url() {
local url="$1"
local target="$2"
local pipe_status
# "|| true" verhindert, dass "set -e" hier sofort abbricht - der
# eigentliche Fehlerfall wird gleich anhand von PIPESTATUS gezielt
# ausgewertet, statt die Pipeline roh durchschlagen zu lassen.
curl --silent --show-error --fail --location "${url}" |
tar --zstd -xpf - -C "${target}" || true
pipe_status=("${PIPESTATUS[@]}")
[[ "${pipe_status[0]}" -eq 0 ]] ||
{ image_deploy_fatal "Golden Image konnte nicht geladen werden: ${url}"; return 1; }
[[ "${pipe_status[1]}" -eq 0 ]] ||
{ image_deploy_fatal "Golden Image konnte nicht nach ${target} entpackt werden"; return 1; }
image_deploy_restore_excluded_dirs "${target}"
}
# /etc/fstab aus den tatsaechlichen Partitions-UUIDs neu erzeugen - kein
@ -166,11 +219,48 @@ image_deploy_bind_mounts() {
local target="$1"
local -n stack_ref="$2"
mount --bind /dev "${target}/dev" && stack_ref+=("${target}/dev")
mount -t proc proc "${target}/proc" && stack_ref+=("${target}/proc")
mount -t sysfs sysfs "${target}/sys" && stack_ref+=("${target}/sys")
mount -t devpts devpts "${target}/dev/pts" && stack_ref+=("${target}/dev/pts")
cp /etc/resolv.conf "${target}/etc/resolv.conf"
# Golden Image schliesst /dev, /proc, /sys bewusst aus
# (package_golden_image.sh --exclude=dev/sys/proc) - die Zielverzeichnisse
# existieren nach dem Entpacken deshalb noch nicht und muessen vor dem
# Bind-Mount erst angelegt werden. Live gefunden (31.08.2026, erster
# echter Lauf mit der echten Mint-Referenz-VM): ohne das schlaegt
# "mount --bind" mit "mount point does not exist" fehl - und zwar
# SILENT, weil das bisherige "cmd && stack_ref+=(...)"-Muster einen
# Fehlschlag von "cmd" unter "set -e" nicht als Statement-Fehler wertet
# (wohlbekannte Bash-Ausnahme fuer &&/||-Ketten) - der fehlende
# /dev-Bind-Mount fiel dann erst beim naechsten chroot-Aufruf auf
# ("ssh-keygen -A: Couldn't open /dev/null"), weit weg von der
# eigentlichen Ursache. Jetzt: Zielverzeichnisse anlegen, jeden
# Mount-Fehler explizit und einzeln pruefen statt auf &&-Verkettung
# zu vertrauen.
mkdir -p "${target}/dev" "${target}/proc" "${target}/sys" "${target}/dev/pts"
mount --bind /dev "${target}/dev" ||
{ image_deploy_fatal "/dev konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/dev")
mount -t proc proc "${target}/proc" ||
{ image_deploy_fatal "/proc konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/proc")
mount -t sysfs sysfs "${target}/sys" ||
{ image_deploy_fatal "/sys konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/sys")
mount -t devpts devpts "${target}/dev/pts" ||
{ image_deploy_fatal "/dev/pts konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/dev/pts")
# Live gefunden (31.08.2026, erster echter Lauf mit der echten
# Mint-Referenz-VM statt eines debootstrap-Test-Images): dort ist
# /etc/resolv.conf ein von NetworkManager verwalteter Symlink (z.B. auf
# /run/NetworkManager/resolv.conf) - im gerade erst entpackten,
# ungebooteten Zielbaum zeigt der ins Leere, "cp" verweigert dann das
# Schreiben "through a dangling symlink". Ziel deshalb vorher entfernen
# (Symlink oder Datei, beides abgedeckt), erst dann kopieren.
rm -f "${target}/etc/resolv.conf"
cp /etc/resolv.conf "${target}/etc/resolv.conf" ||
{ image_deploy_fatal "resolv.conf konnte nicht nach ${target} kopiert werden"; return 1; }
}
image_deploy_unbind_mounts() {

View File

@ -1,16 +1,34 @@
#!/usr/bin/env bash
set -euo pipefail
# Baut eine personalisierte Kunden-ISO fuer den Self-Service-Flow (Phase 4).
# Anders als build.sh (das fuer Testzwecke einen statischen Preseed mit
# Fake-Geraete-ID einbrennt, siehe bake_test_preseed()) wird hier nur
# config/installer.conf mit den echten, organisationsspezifischen Werten
# befuellt - Hostname/Geraete-ID/Partitionierung werden weiterhin erst live
# auf dem Zielgeraet erzeugt (siehe backend_generate_config() in
# backends/mint/backend.sh). Hier geht es nur um WLAN-Zugangsdaten +
# Enrollment-Session-Code als Boot-Konfiguration, die start-kiosk.sh dazu
# bringt, den Installer beim Hochfahren automatisch zu starten statt der
# interaktiven Kiosk-Startseite.
# Personalisiert das eigenstaendige Boot-Medium (scripts/build_boot_medium.sh)
# fuer eine bestimmte Kundenorganisation - befuellt config/installer.conf mit
# Aktivierungscode + WLAN-Zugangsdaten. Hostname/Geraete-ID/Partitionierung
# werden weiterhin erst live auf dem Zielgeraet erzeugt (siehe
# backend_generate_config() in backends/mint-image/backend.sh).
#
# Anders als das alte, Casper-basierte Verfahren (Xorriso-Extraktion der
# ganzen ISO + Initrd-Hook-Injection, siehe scripts/lib/initrd.sh) kann hier
# NICHT einfach eine einzelne Datei direkt auf der ISO9660-Ebene ersetzt
# werden: /opt/tuxflotte/ liegt innerhalb von /live/filesystem.squashfs
# (read-only, von live-boot gemountet). Ein direktes
# `xorriso -update datei /opt/tuxflotte/config/installer.conf` traf live
# getestet ins Leere - das gebootete System sah weiterhin die leere
# Platzhalter-Konfiguration aus dem Basis-Image, weil dieser Pfad ausserhalb
# des Squashfs liegt und live-boot ihn nie liest (31.08.2026, live in der
# enterprise-QEMU-VM gefunden: Aktivierungscode-Prompt erschien trotz
# TUXFLOTTE_AUTO_MODE=true in der vermeintlich aktualisierten ISO).
#
# Stattdessen: das Squashfs wird entpackt, installer.conf darin ersetzt, neu
# gepackt (mksquashfs -no-progress braucht dafuer nur reine Kompressionszeit,
# ~1 Minute - kein debootstrap/apt, kein Netzwerk) und als Ganzes per
# `xorriso -update` ins Ziel-ISO eingespielt (Boot-Sektoren/GRUB-Branding
# bleiben unangetastet, stecken schon im Basis-Image aus
# scripts/build_boot_medium.sh). mksquashfs kann ein bestehendes Squashfs
# zwar inkrementell erweitern, aber NICHT bereits vorhandene Dateien
# ueberschreiben (live getestet: identischer Dateiinhalt trotz
# augenscheinlich erfolgreichem Lauf) - deshalb der volle
# unsquashfs/mksquashfs-Zyklus statt eines inkrementellen Appends.
usage() {
echo "Usage: $0 <source.iso> <output.iso> <activation_code> [wifi_ssid] [wifi_psk] [volid]" >&2
@ -28,20 +46,6 @@ WIFI_PSK="${5:-}"
# Aufrufe ohne sechsten Parameter (z.B. manuelle Tests).
VOLID="${6:-TUXFLOTTE}"
REPO_DIR="$(cd "$(dirname "${BASH_SOURCE[0]}")/.." && pwd)"
WORK_DIR="$(mktemp -d)"
# shellcheck source=lib/initrd.sh
source "$REPO_DIR/scripts/lib/initrd.sh"
cleanup() {
# xorriso extrahiert Verzeichnisse teils mit den Original-ISO-Rechten
# (z.B. 555, kein Write-Bit) - ohne chmod schlaegt rm -rf darauf fehl.
chmod -R u+w "${WORK_DIR}" 2>/dev/null || true
rm -rf "${WORK_DIR}"
}
trap cleanup EXIT
if [[ -z "${SOURCE_ISO}" || -z "${OUTPUT_ISO}" || -z "${ACTIVATION_CODE}" ]]; then
usage
exit 1
@ -50,51 +54,47 @@ fi
[[ -f "${SOURCE_ISO}" ]] ||
{ echo "Error: Quell-ISO nicht gefunden: ${SOURCE_ISO}" >&2; exit 1; }
for cmd in xorriso cpio; do
if [[ "${EUID}" -ne 0 ]]; then
echo "Error: muss als root laufen (unsquashfs/mksquashfs brauchen root, um" >&2
echo " Datei-Eigentuemer im Squashfs korrekt zu erhalten - ohne root" >&2
echo " gehen z.B. root:shadow-Zuordnungen verloren, live gefunden)." >&2
exit 1
fi
for cmd in xorriso unsquashfs mksquashfs; do
command -v "${cmd}" >/dev/null 2>&1 ||
{ echo "Error: fehlendes Werkzeug: ${cmd}" >&2; exit 1; }
done
echo "Extrahiere Quell-ISO..."
xorriso -indev "${SOURCE_ISO}" -osirrox on -extract / "${WORK_DIR}" >/dev/null
# xorriso uebernimmt die Original-ISO-Rechte (haeufig 555 auf
# Verzeichnissen, 444 auf Dateien) - ohne Write-Bit koennen weder
# spaetere Schritte noch der Cleanup-Trap Dateien darin ersetzen/entfernen.
chmod -R u+w "${WORK_DIR}"
WORK_DIR="$(mktemp -d)"
echo "Installiere Tuxflotte-GRUB-Konfiguration..."
# -f: xorriso extrahiert ISO-Dateien mit deren Original-Rechten, die auf
# Live-Medien haeufig read-only (444) sind - ohne -f schlaegt cp beim
# Ueberschreiben mit "Keine Berechtigung" fehl.
cp -f "${REPO_DIR}/grub/mint-boot-grub.cfg" "${WORK_DIR}/boot/grub/grub.cfg"
cp -f "${REPO_DIR}/grub/mint-isolinux-live.cfg" "${WORK_DIR}/isolinux/live.cfg"
cleanup() {
# unsquashfs uebernimmt Original-Rechte (teils ohne Write-Bit) - ohne
# chmod schlaegt rm -rf darauf fehl.
chmod -R u+w "${WORK_DIR}" 2>/dev/null || true
rm -rf "${WORK_DIR}"
}
trap cleanup EXIT
grep -q "Tuxflotte" "${WORK_DIR}/boot/grub/grub.cfg"
grep -q "Tuxflotte" "${WORK_DIR}/isolinux/live.cfg"
echo "Extrahiere Squashfs aus Quell-ISO..."
xorriso -indev "${SOURCE_ISO}" -osirrox on -extract /live/filesystem.squashfs \
"${WORK_DIR}/orig.squashfs" >/dev/null
echo "Baue personalisierte Boot-Konfiguration..."
updates_dir="${WORK_DIR}/updates"
rm -rf "${updates_dir}"
mkdir -p "${updates_dir}"
cp -a "${REPO_DIR}/live-updates/." "${updates_dir}/"
cp -a "${REPO_DIR}/scripts" "${updates_dir}/opt/tuxflotte/"
cp -a "${REPO_DIR}/backends" "${updates_dir}/opt/tuxflotte/"
mkdir -p "${updates_dir}/opt/tuxflotte/config"
echo "Entpacke Squashfs..."
unsquashfs -d "${WORK_DIR}/root" "${WORK_DIR}/orig.squashfs" >/dev/null
echo "Schreibe personalisierte installer.conf..."
mkdir -p "${WORK_DIR}/root/opt/tuxflotte/config"
{
echo "export TUXFLOTTE_AUTO_MODE=true"
printf 'export TUXFLOTTE_ACTIVATION_CODE=%q\n' "${ACTIVATION_CODE}"
[[ -n "${WIFI_SSID}" ]] && printf 'export TUXFLOTTE_WIFI_SSID=%q\n' "${WIFI_SSID}"
[[ -n "${WIFI_PSK}" ]] && printf 'export TUXFLOTTE_WIFI_PSK=%q\n' "${WIFI_PSK}"
} >"${updates_dir}/opt/tuxflotte/config/installer.conf"
} >"${WORK_DIR}/root/opt/tuxflotte/config/installer.conf"
chmod 0440 "${updates_dir}/etc/sudoers.d/90-tuxflotte"
echo "Injiziere casper-bottom Updates-Hook in die Initrd..."
custom_initrd="${WORK_DIR}/casper/initrd-tuxflotte.lz"
inject_casper_bottom_hooks "${REPO_DIR}" \
"${WORK_DIR}/casper/initrd.lz" \
"${custom_initrd}"
echo "Packe Squashfs neu (nur Kompression, kein apt/debootstrap)..."
mksquashfs "${WORK_DIR}/root" "${WORK_DIR}/new.squashfs" -comp xz -no-progress >/dev/null
chmod 444 "${WORK_DIR}/new.squashfs"
echo "Erzeuge Kunden-ISO..."
rm -f "${OUTPUT_ISO}"
@ -102,14 +102,8 @@ rm -f "${OUTPUT_ISO}"
xorriso \
-indev "${SOURCE_ISO}" \
-outdev "${OUTPUT_ISO}" \
-compliance no_emul_toc \
-volid "${VOLID}" \
-map "${REPO_DIR}/grub/mint-boot-grub.cfg" /boot/grub/grub.cfg \
-map "${REPO_DIR}/grub/mint-isolinux-live.cfg" /isolinux/live.cfg \
-map "${custom_initrd}" /casper/initrd.lz \
-map "${updates_dir}" /updates \
-chown_r 0 /updates -- \
-chgrp_r 0 /updates -- \
-update "${WORK_DIR}/new.squashfs" /live/filesystem.squashfs \
-boot_image any replay
echo "Kunden-ISO erstellt: ${OUTPUT_ISO}"

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@ -115,6 +115,25 @@ image_deploy_mount() {
fi
}
# package_golden_image.sh schliesst /proc, /sys, /dev, /run, /tmp, /var/tmp
# bewusst aus dem Archiv aus (Laufzeit-Zustand der Referenz-VM, nicht Teil
# eines portablen Images). Nach dem Entpacken fehlen diese Verzeichnisse
# deshalb komplett - live gefunden (31.08.2026, erster echter Lauf mit dem
# echten Referenz-VM-Archiv): erst "mount --bind /dev" ("mount point does
# not exist"), dann - nach Behebung dessen - "mktemp: failed to create
# directory via template '/var/tmp/mkinitramfs_XXXXXX'" bei
# update-initramfs. Statt jedes Fehlen einzeln zu jagen: alle sechs
# ausgeschlossenen Verzeichnisse direkt nach dem Entpacken einmalig mit
# sinnvollen Rechten wiederherstellen. /dev, /proc, /sys werden gleich
# danach ohnehin ueberbindmounted (image_deploy_bind_mounts) - schadet
# aber nicht, sie schon hier als leere Verzeichnisse anzulegen.
image_deploy_restore_excluded_dirs() {
local target="$1"
mkdir -p "${target}"/{proc,sys,dev,run,tmp,var/tmp}
chmod 1777 "${target}/tmp" "${target}/var/tmp"
}
# Entpackt das per build_golden_image.sh gebaute Golden Image direkt in
# den gemounteten Zielbaum. -p erhaelt Rechte/Eigentuemer, --zstd deckt
# sowohl .tar.zst als auch (falls spaeter gewechselt) andere
@ -128,6 +147,40 @@ image_deploy_extract_image() {
tar --zstd -xpf "${image_path}" -C "${target}" ||
{ image_deploy_fatal "Golden Image konnte nicht nach ${target} entpackt werden"; return 1; }
image_deploy_restore_excluded_dirs "${target}"
}
# Streamt das Golden Image direkt vom Server in die Extraktion, ohne es
# jemals als Ganzes zwischenzuspeichern - live gefunden (31.08.2026,
# erster echter End-to-End-Lauf mit dem vollen 2,3-GB-Referenz-VM-Archiv
# ueber das neue Boot-Medium): das bisherige "erst nach /run/tuxflotte/...
# herunterladen, dann entpacken" scheiterte an /run (RAM-Tmpfs, oft nur
# ein paar hundert MB gross, unabhaengig von der Geraete-RAM-Groesse) -
# "curl: (23) Failure writing output to destination". Direktes
# Zusammenrohren braucht dagegen nur ein paar MB Puffer, unabhaengig von
# der Archivgroesse. PIPESTATUS wird explizit geprueft statt sich auf
# "pipefail"-Semantik (rechteste fehlgeschlagene Stufe gewinnt) zu
# verlassen, damit die Fehlermeldung eindeutig zwischen Download- und
# Entpack-Fehler unterscheidet.
image_deploy_extract_image_from_url() {
local url="$1"
local target="$2"
local pipe_status
# "|| true" verhindert, dass "set -e" hier sofort abbricht - der
# eigentliche Fehlerfall wird gleich anhand von PIPESTATUS gezielt
# ausgewertet, statt die Pipeline roh durchschlagen zu lassen.
curl --silent --show-error --fail --location "${url}" |
tar --zstd -xpf - -C "${target}" || true
pipe_status=("${PIPESTATUS[@]}")
[[ "${pipe_status[0]}" -eq 0 ]] ||
{ image_deploy_fatal "Golden Image konnte nicht geladen werden: ${url}"; return 1; }
[[ "${pipe_status[1]}" -eq 0 ]] ||
{ image_deploy_fatal "Golden Image konnte nicht nach ${target} entpackt werden"; return 1; }
image_deploy_restore_excluded_dirs "${target}"
}
# /etc/fstab aus den tatsaechlichen Partitions-UUIDs neu erzeugen - kein
@ -166,11 +219,48 @@ image_deploy_bind_mounts() {
local target="$1"
local -n stack_ref="$2"
mount --bind /dev "${target}/dev" && stack_ref+=("${target}/dev")
mount -t proc proc "${target}/proc" && stack_ref+=("${target}/proc")
mount -t sysfs sysfs "${target}/sys" && stack_ref+=("${target}/sys")
mount -t devpts devpts "${target}/dev/pts" && stack_ref+=("${target}/dev/pts")
cp /etc/resolv.conf "${target}/etc/resolv.conf"
# Golden Image schliesst /dev, /proc, /sys bewusst aus
# (package_golden_image.sh --exclude=dev/sys/proc) - die Zielverzeichnisse
# existieren nach dem Entpacken deshalb noch nicht und muessen vor dem
# Bind-Mount erst angelegt werden. Live gefunden (31.08.2026, erster
# echter Lauf mit der echten Mint-Referenz-VM): ohne das schlaegt
# "mount --bind" mit "mount point does not exist" fehl - und zwar
# SILENT, weil das bisherige "cmd && stack_ref+=(...)"-Muster einen
# Fehlschlag von "cmd" unter "set -e" nicht als Statement-Fehler wertet
# (wohlbekannte Bash-Ausnahme fuer &&/||-Ketten) - der fehlende
# /dev-Bind-Mount fiel dann erst beim naechsten chroot-Aufruf auf
# ("ssh-keygen -A: Couldn't open /dev/null"), weit weg von der
# eigentlichen Ursache. Jetzt: Zielverzeichnisse anlegen, jeden
# Mount-Fehler explizit und einzeln pruefen statt auf &&-Verkettung
# zu vertrauen.
mkdir -p "${target}/dev" "${target}/proc" "${target}/sys" "${target}/dev/pts"
mount --bind /dev "${target}/dev" ||
{ image_deploy_fatal "/dev konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/dev")
mount -t proc proc "${target}/proc" ||
{ image_deploy_fatal "/proc konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/proc")
mount -t sysfs sysfs "${target}/sys" ||
{ image_deploy_fatal "/sys konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/sys")
mount -t devpts devpts "${target}/dev/pts" ||
{ image_deploy_fatal "/dev/pts konnte nicht eingebunden werden"; return 1; }
stack_ref+=("${target}/dev/pts")
# Live gefunden (31.08.2026, erster echter Lauf mit der echten
# Mint-Referenz-VM statt eines debootstrap-Test-Images): dort ist
# /etc/resolv.conf ein von NetworkManager verwalteter Symlink (z.B. auf
# /run/NetworkManager/resolv.conf) - im gerade erst entpackten,
# ungebooteten Zielbaum zeigt der ins Leere, "cp" verweigert dann das
# Schreiben "through a dangling symlink". Ziel deshalb vorher entfernen
# (Symlink oder Datei, beides abgedeckt), erst dann kopieren.
rm -f "${target}/etc/resolv.conf"
cp /etc/resolv.conf "${target}/etc/resolv.conf" ||
{ image_deploy_fatal "resolv.conf konnte nicht nach ${target} kopiert werden"; return 1; }
}
image_deploy_unbind_mounts() {

View File

@ -73,11 +73,26 @@ echo "==> Packe nach ${OUTPUT_FILE}"
# nicht absolute (/proc/...) - ein --exclude mit fuehrendem Slash matcht
# dagegen NICHT (live am 31.08.2026 entdeckt: das lief zunaechst
# unbemerkt gegen die echte Referenz-VM und haette u.a. /proc/kcore mit
# eingepackt). Ausschluesse deshalb ohne fuehrenden Slash angeben.
# eingepackt).
#
# ZWEITER FUND (31.08.2026, spaeter am selben Tag): ein --exclude OHNE
# fuehrenden Slash UND ohne "./" matcht bei GNU tar gegen den Basisnamen
# JEDER Datei/jedes Verzeichnisses im ganzen Baum, nicht nur den
# Top-Level-Eintrag - "--exclude=dev" hat dadurch auch
# kernel/drivers/net/can/dev/ (ein voellig unverwandter, aber zufaellig
# gleichnamiger Kernelmodul-Ordner) mit ausgeschlossen und damit das
# gesamte CAN-Bus-Treibermodul aus dem Archiv gerissen - live erst beim
# tatsaechlichen Deployment aufgefallen (update-initramfs scheiterte an
# fehlenden can-dev.ko.zst-Abhaengigkeiten). Ein Praefix "./" verankert
# das Muster auf den exakten Top-Level-Pfad (ein "/" im Muster laesst tar
# gegen den vollen Namen matchen statt nur den Basisnamen) - lokal mit
# einem Wegwerf-Testbaum verifiziert: ./dev/./proc/./run schliessen nur
# die Top-Level-Eintraege aus, kernel/drivers/net/can/dev/ und
# nested/proc/... bleiben erhalten.
tar --numeric-owner --xattrs \
--exclude=proc --exclude=sys --exclude=dev \
--exclude=run --exclude=tmp --exclude=var/tmp \
--exclude="${OUTPUT_FILE#/}" \
--exclude=./proc --exclude=./sys --exclude=./dev \
--exclude=./run --exclude=./tmp --exclude=./var/tmp \
--exclude="./${OUTPUT_FILE#/}" \
-C / -cf - . | zstd -f -T0 -19 -o "${OUTPUT_FILE}"
echo "==> Fertig: ${OUTPUT_FILE} ($(du -h "${OUTPUT_FILE}" | cut -f1))"