Neue scripts/lib/reporting.sh (tuxflotte_report_installation_event())
meldet best-effort an POST /api/v1/devices/{device_id}/installation-events
(device_fingerprint-authentifiziert, siehe provisioning-server-Commit
51fbf0f) - ein Fehlschlag beim Melden selbst darf die eigentliche
Installation nie aufhalten.
Vier Meldepunkte:
- "activation_confirmed" direkt nach erfolgreichem Provisioning-Handshake
(15_server_handshake.sh)
- "installation_started" direkt nach bestaetigtem Commit Point
(installer.sh)
- "installation_completed" ganz am Ende von backend_postinstall(), vor dem
finalen Reboot (backend.sh)
- "installation_failed" zentral in boot-autostart.sh (einziger Ort, an dem
der echte Exit-Code von installer.sh bekannt ist, ohne jedes Modul
einzeln instrumentieren zu muessen) - Detail = letzte 40 Logzeilen,
enthalten bereits die eigentliche [FEHLER]-Meldung des gescheiterten
Moduls. Nur bei STATUS != 0, nicht bei einem kontrollierten Abbruch an
einem Commit-Gate (STATUS = 0).
Nutzer-Wunsch (01.09.2026, nach dem ersten echten Hardware-Test):
Fehlschlaege waehrend der Installation sichtbar machen, ohne am
Bildschirm mitschreiben zu muessen ("das ist kein Flow... fuer die
Weiterentwicklung eines irgendwann fehlerfreien Betriebs sind fuer uns
diese Meldungen Gold wert").
Live in QEMU end-to-end verifiziert: alle drei Erfolgs-Meilensteine
korrekt in device_installation_events angekommen (activation_confirmed,
installation_started, installation_completed), vollstaendiger Durchlauf
bis zum echten Mint-Cinnamon-Login-Bildschirm nach Reboot bestaetigt.
/etc/tuxflotte auf 0755 gelockert (war 0700) + device_fingerprint
explizit chmod 0644 - andere Dateien darin (agent.credentials) bleiben
per eigenem chmod 0600 individuell geschuetzt, wie /etc/shadow trotz
durchsuchbarem /etc selbst.
Nutzer-Feedback (01.09.2026, echter Hardware-Test): "/etc/tuxflotte/
device_fingerprint sollte für User lesbar ohne sudo sein" - war trotz der
schon vorhandenen Absicht (Klartext, kein Secret, siehe Kommentar dort)
nicht moeglich, weil das umschliessende Verzeichnis 0700 blieb.
_mint_image_boot_medium_disk() aus backend.sh nach scripts/lib/boot_medium.sh
verschoben (tuxflotte_boot_medium_disk()) - build_storage_devices_json()
(hardware_collectors.sh) braucht dieselbe Ausschluss-Logik jetzt ebenfalls.
Nutzer-Feedback (01.09.2026, echter Hardware-Test): der Installations-
USB-Stick selbst tauchte in der Kundenplattform unter Flotte -> Aktionen ->
Hardware-Info -> Datenträger auf - fuer den Kunden irrefuehrend, da dieser
Datentraeger nach der Installation gar nicht mehr existiert. Gleiche
Ursache wie der parted-Bug (Commit fa54461): lsblk liefert das Boot-Medium
auf echter USB-Stick-Hardware als normalen TYPE="disk" zurueck.
Auf echter USB-Stick-Hardware (anders als in bisherigen QEMU-Tests mit
CD-ROM-Boot-Medium) enumeriert das Boot-Medium selbst als "disk"-Typ,
genau wie die interne Zielplatte - _mint_image_detect_target_disk()
konnte deshalb den eigenen Stick waehlen, dessen Partitionierung dann
immer mit dem "unable to inform the Kernel of the change"-Fehler
scheitert (man kann die Platte nicht partitionieren, von der man lebt).
_mint_image_boot_medium_disk() findet das Boot-Medium ueber
findmnt/lsblk (dem Live-Mountpoint /run/live/medium bis zur
Elternplatte folgend) und schliesst es aus der Kandidatenliste aus.
Verifiziert in QEMU: Boot-Medium-ISO absichtlich als device='disk' auf
hda (vor dem eigentlichen Ziel-qcow2 auf hdb) angehaengt, um die reale
Aufzaehlungsreihenfolge einer USB-Stick-Installation nachzustellen -
ohne diesen Fix waere hda (das Boot-Medium) gewaehlt worden. Mit dem
Fix: "Zieldatentraeger: /dev/sdb", Partitionierung/Formatierung ohne
Fehler, komplette Golden-Image-Bereitstellung durchgelaufen, Reboot in
den echten Linux-Mint-Cinnamon-Login-Bildschirm bestaetigt (Hostname
"debian", Login "tuxflotte", deutsches Tastaturlayout).
Entfernt (Historie bleibt ueber Git-Log erhalten, siehe ADR-0025 in
platform-docs fuer die vollstaendige Begruendung/den Gesamtrueckblick):
- backends/mint/ (Ubiquity-Preseed-Backend, backend_launch()-Pfad nicht
mehr referenziert seit Phase 1, postinstall.sh dort bereits migriert)
- scripts/lib/initrd.sh, initrd-hooks/ (Casper-Bottom-Hook-Injection,
nur fuer das Patchen einer fremden fertigen Mint-ISO noetig)
- grub/mint-boot-grub.cfg, grub/mint-isolinux-live.cfg
- live-updates/ (Cinnamon-Kiosk, AT-SPI-Autoklicker)
scripts/build.sh (das alte Test-Build-Skript) bedient jetzt nur noch das
Fedora-Backend (Kickstart/Anaconda, unveraendert, ausserhalb dieses
Plans) - Mint-Zweig entfernt (bake_test_preseed(), patch_initrd(),
initrd.sh-Source, mint-spezifische GRUB-Pfade). Die unbedingte
live-updates/-Kopie in prepare_updates() entfiel ebenfalls - sie wurde
fuer Fedora nie inhaltlich gebraucht (Anaconda/Kickstart kennt kein
Cinnamon-Kiosk/keinen AT-SPI-Autoklicker), nur bisher blind mitkopiert.
README.md um einen Abschnitt zum neuen Boot-Medium-Bauweg ergaenzt
(build_boot_medium.sh/build_customer_iso.sh vs. weiterhin
Fedora-spezifisches build.sh).
Fuenfter und letzter live gefundener Bug auf dem Weg zum ersten
vollstaendig erfolgreichen End-to-End-Deployment: die echte
Mint-Referenz-VM bringt jq nicht mit (anders als das Boot-Medium selbst,
das hilft dem chroot-Zielsystem aber nicht - komplett eigener Kontext).
postinstall.sh scheiterte deshalb an "jq: command not found". curl/python3
gleich mit abgesichert (python3 wird vom heruntergeladenen agent.py nach
dem naechsten Boot gebraucht), um nicht noch einen ganzen
Referenz-VM-Neupack-Zyklus wegen eines weiteren fehlenden Pakets zu
riskieren. apt-get update noetig, da package_golden_image.sh
/var/lib/apt/lists als Teil der Bereinigung leert.
Damit lief der komplette Self-Service-Flow zum ersten Mal vollstaendig
durch: Enrollment-Session -> personalisiertes ISO -> Boot -> Partition/
Format/Mount -> Golden-Image-Stream-Download+Extraktion -> chroot-Fixup
-> Bootloader -> Postinstall/Agent-Bootstrap -> Reboot -> echter
Linux-Mint-Cinnamon-Login-Bildschirm (Hostname "debian", deutsches
Tastaturlayout aktiv). agent_secret_issued_at in der Datenbank bestaetigt
die erfolgreiche Agent-Registrierung bei anode.
Damit sind alle vier Phasen des Boot-Medium-Plans live end-to-end
verifiziert. Voraussetzung dafuer: das golden-image-Archiv auf anode
wurde mit dem korrigierten package_golden_image.sh (vorheriger Commit)
neu gepackt (4,8 GB statt 2,3 GB, jetzt mit den vorher fehlenden
Kernelmodulen) und live ersetzt - alte Version als
linux-mint-22.3-cinnamon.tar.zst.defekt-31.08.bak gesichert.
Phase 3: Personalisierung (Aktivierungscode/WLAN) funktioniert jetzt ohne
Xorriso-Extraktion der ganzen ISO / Casper-Hook-Injection. /opt/tuxflotte/
liegt innerhalb von /live/filesystem.squashfs (read-only) - ein direktes
xorriso -update auf eine Datei darin traf live getestet ins Leere.
Stattdessen: Squashfs entpacken (unsquashfs), installer.conf ersetzen, neu
packen (mksquashfs -comp xz, ~1 Minute reine Kompression, kein
debootstrap/apt), als Ganzes per xorriso -update einspielen. Muss als root
laufen (Datei-Eigentuemer im Squashfs sonst falsch).
Beim ersten echten End-to-End-Testlauf mit dem vollen Golden-Image-Archiv
(vorher nie bis zum Ende gekommen - immer am Ubiquity-Bug oder an einem
Commit-Gate gestoppt) vier echte, bisher unentdeckte Bugs gefunden und
behoben:
1. Golden-Image-Download landete in /run/tuxflotte/backend/ (RAM-Tmpfs,
hier 392 MB) statt auf echtem Speicher - "curl: (23) Failure writing
output to destination" bei 2,3 GB Archiv, unabhaengig von RAM-Groesse.
Fix: image_deploy_extract_image_from_url() streamt Download direkt in
die Extraktion (curl | tar), kein Zwischenspeichern mehr noetig.
backend_launch() partitioniert/formatiert/mountet jetzt VOR dem
Download-Versuch statt danach.
2. /etc/resolv.conf im Zielbaum ist bei der echten Referenz-VM ein von
NetworkManager verwalteter Symlink - "cp" verweigerte das Schreiben
"through a dangling symlink". Fix: Ziel vor dem Kopieren explizit
entfernen.
3. mount --bind auf /dev, /proc, /sys schlug fehl, weil diese Verzeichnisse
nach dem Entpacken gar nicht existierten (package_golden_image.sh
schliesst sie bewusst aus) - und zwar SILENT, weil das bisherige
"cmd && stack_ref+=(...)"-Muster einen Fehlschlag unter "set -e" nicht
als Statement-Fehler wertet. Fiel dadurch erst beim naechsten
chroot-Aufruf auf ("ssh-keygen -A: Couldn't open /dev/null"), weit weg
von der eigentlichen Ursache. Fix: neue image_deploy_restore_excluded_dirs()
legt alle sechs von package_golden_image.sh ausgeschlossenen
Verzeichnisse (proc/sys/dev/run/tmp/var-tmp) direkt nach der Extraktion
wieder an; jeder Mount wird jetzt einzeln explizit geprueft statt auf
&&-Verkettung zu vertrauen.
4. package_golden_image.sh: "--exclude=dev" (ohne "./"-Praefix) matcht bei
GNU tar gegen JEDEN Verzeichnis-Basisnamen im ganzen Baum, nicht nur
den Top-Level-Eintrag - hat dadurch auch kernel/drivers/net/can/dev/
(ein zufaellig gleichnamiger, voellig unverwandter Kernelmodul-Ordner)
aus dem Archiv gerissen, update-initramfs scheiterte an fehlenden
can-dev.ko.zst-Abhaengigkeiten. Lokal mit einem Wegwerf-Testbaum
verifiziert (wie beim "run"-Fund vom selben Tag): "./"-Praefix
verankert das Muster auf den exakten Top-Level-Pfad, gleichnamige
verschachtelte Ordner bleiben erhalten. Betrifft das AKTUELL AUF ANODE
GEHOSTETE Archiv - muss mit dem korrigierten Skript auf der
Referenz-VM neu gepackt und hochgeladen werden (steht noch aus,
Nutzer verschlankt die Referenz-VM gerade zusaetzlich).
Live-Fortschritt in der enterprise-QEMU-VM: nach Fix 1-3 kam der
Deployment-Versuch bis kurz vor update-initramfs durch (Partitionierung,
Formatierung, Mounten, Download+Extraktion, chroot-Fixup bis machine-id +
SSH-Hostkeys liefen alle sauber) - Fund 4 (das defekte Archiv) ist der
letzte noch offene Blocker fuer einen vollstaendig erfolgreichen
End-to-End-Durchlauf.
scripts/ (installer.sh, lib/*, modules/00-99) und backends/mint-image/
(inkl. echtem postinstall.sh statt Symlink auf backends/mint/) werden ueber
config/includes.chroot/opt/tuxflotte/ ins Image kopiert - bewusst nur die
zur Laufzeit benoetigten Dateien, nicht die Build-Host-Werkzeuge
(build_customer_iso.sh, build_golden_image.sh, package_golden_image.sh,
lib/initrd.sh etc. bleiben aussen vor).
00_preflight.sh und backend_init() (backends/mint-image/backend.sh)
verlieren ihre Laufzeit-apt-get-Nachinstallation (jq, parted, dosfstools,
e2fsprogs, zstd, btrfs-progs, gettext-base, curl) - alles bereits in
Phase 0 vorinstalliert. Werden durch reine Assertions ersetzt, die frueh
und klar melden, falls die Paketliste doch mal luecken sollte.
backends/mint/postinstall.sh nach backends/mint-image/postinstall.sh als
echte Datei verschoben (war Symlink) - noetig, weil backends/mint/ in
Phase 4 komplett entfernt wird.
Live verifiziert in der enterprise-QEMU-VM: installer.sh von Hand
gestartet, Module 00/05/10/12/15/17 liefen sauber durch, inkl. echtem
Server-Kontakt zu anode und echter Geraeteregistrierung (Liebherr-Org),
Commit-Gate erschien interaktiv wie erwartet, kontrollierter Abbruch ohne
jede destruktive Aktion.
Zeigt jetzt auf das aus der Proxmox-Referenz-VM golden-linux-mint
gezogene, bereinigte Archiv (linux-mint-22.3-cinnamon.tar.zst,
2,3 GiB komprimiert), gehostet ueber die neue /golden-images/-Route in
provisioning-server. Live per Public-HTTPS verifiziert (voller
Download, byte-exakte Groesse, Traversal/fehlende Datei korrekt
abgelehnt).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Implementiert die von 40_backend.sh erwartete Fuenf-Funktionen-
Lebenszyklus-Schnittstelle (backend_init/validate/generate_config/
launch/postinstall) auf Basis der in Phase 1 isoliert verifizierten
Mechanik in scripts/lib/image_deploy.sh (siehe ADR-0024).
- backend_generate_config() liest dieselben Werte wie das bestehende
Mint-Backend (Hostname, Device-ID, Device-Fingerprint, Root-Dateisystem,
Blueprints-JSON), schreibt sie aber als konsolidierte JSON-Datei statt
eines Preseed/Kickstart-Templates.
- backend_launch() laedt das Golden Image von anode, partitioniert,
formatiert, entpackt, schreibt fstab, macht chroot-Fixup, installiert
den Bootloader.
- backend_postinstall() rendert dasselbe postinstall.sh (per Symlink
geteilt mit backends/mint/, unveraendert wiederverwendet) per envsubst,
fuehrt es per chroot aus, haengt aus, startet neu.
- backend_validate() beschraenkt sich bewusst auf das einfache
Partitionierungsschema ('single') - 'custom' mit extra_partitions ist
noch nicht auf die parted-basierte Mechanik uebertragen, klarer Fehler
statt stiller Fehlinterpretation.
backends/mint/ bleibt unveraendert als Referenz erhalten - neuer,
eigenstaendiger backend_id ('mint-image'), nichts wird live umgeschaltet.
Noch offen (Phase 3): Golden Image muss noch auf anode bereitgestellt
werden (GOLDEN_IMAGE_URL zeigt bereits dorthin), End-to-End-Test ueber
den echten Self-Service-Flow steht noch aus.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Real beim Testen entdeckt: nach einem nachweislich korrekten Klick auf
'Jetzt installieren' (Debug-Log erreichte sogar 'grub-installer/bootdev
seen') sprang der Installer immer wieder zurueck auf dieselbe
Partitionierungsseite - ausgeloest durch die wiederholt gestellte
Debconf-Frage 'ubiquity/partman-rebuild-cache'
(/lib/partman/update.d/99signal_ubiquity), die ubi-partman.py's
rebuild_cache() aufruft.
Vergleich mit der Original-Recipe, aus der unsere ESP-Stanza kopiert
wurde (/usr/lib/partman/recipes-amd64-efi/30atomic): dort traegt NUR die
ESP-Stanza die Boot-Kennzeichnung (method{ efi }), die Root-Partition
bekommt kein zusaetzliches $bootable{ }. Unser Rezept setzte
$bootable{ } bisher unbedingt auf Root, unabhaengig von EFI/BIOS -
moeglicherweise die Ursache der wiederholten Neubewertung durch partman.
Root_extra_flags jetzt bedingt: nur im BIOS-Zweig (wo keine ESP existiert,
die diese Rolle uebernehmen koennte) weiterhin $bootable{ } gesetzt.
Noch nicht live verifiziert - naechster Schritt.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Real beim Testen entdeckt: ohne diese beiden Parameter (im Gegensatz zum
ersten Boot, dessen grub.cfg-Eintrag sie explizit setzt) verlangt der
Konsolenlogin auf dem zweiten (kexec-)Boot ein echtes, unbekanntes
Passwort statt des sonst leeren Live-Session-Passworts - erschwerte die
Fehlersuche via tty2-Konsole unnoetig. Fuer den GTK-Assistenten selbst
(kein Konsolenlogin noetig) folgenlos, aber Konsistenz zwischen beiden
Boots ist fuer kuenftige Diagnosen wertvoll.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
- noninteractive-Frontend endgueltig verworfen: PageNoninteractive-Stubs
fuehren strukturell zur Endlosschleife im choose_partition-Zustands-
automaten von ubi-partman.py, unabhaengig vom Preseed-Stand.
- Umstieg auf automatic-ubiquity (echte GTK-Oberflaeche) + eigener
Autoklicker (live-updates/opt/tuxflotte/scripts/autoclicker.sh +
systemd-Service), ausgeloest per Boot-Keyword tuxflotte-autoclick.
- Bug 1: jq fehlte beim echten Kiosk-Auslauf (kein manueller Vorab-
Installationsschritt wie in Testlaeufen) - neues Modul
00_preflight.sh installiert es als allererstes.
- Bug 2: echter Ubiquity-Crash in ubi-prepare.py (TypeError: Argument 1
does not allow None as a value) - gezielter Sed-Patch im bestehenden
99casperboot-Hook.
- Bug 3: 'd-i partman/choose_partition select finish' zwang denselben
Endlosschleifen-Zustandsautomaten wie bei noninteractive, auch im
GTK-Modus - Zeile ersatzlos entfernt, partman-auto/method+recipe
genuegen.
- autoclicker.sh: Fenstersuche nach 'ubiquity' korrigiert (Fenstertitel
ist tatsaechlich 'Installation (as superuser)', enthaelt das Wort nie).
- Alle vier Fixes live per QEMU verifiziert (jeweils frische Disk, realer
Kiosk-Ausloeser/kexec-Pfad, nicht nur manuelle Nachstellung).
Offen: automatisierter Klick auf 'Jetzt installieren' auf der
Partitionierungs-Uebersichtsseite noch nicht zuverlaessig (Enter trifft
dort einen Ausklapp-Pfeil statt den Button). Siehe ADR-0023-Nachtrag.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Zwei unabhängige, live in der QEMU-Test-VM gefundene und verifizierte
Bugs, die zusammen jede automatisierte Installation verhindert haben:
1. start-kiosk.sh hatte /home/liveuser hartkodiert (mkdir + Epiphany-
Profilpfad). Der tatsächliche Live-Benutzername auf dieser ISO ist
'mint' (siehe grub/mint-*.cfg, username=mint überall) - /home/liveuser
existiert nie und ist für den Live-User nicht anlegbar. Mit
'set -euo pipefail' brach das Skript an dieser Stelle sofort ab,
TUXFLOTTE_AUTO_MODE wurde nie erreicht, installer.sh lief nie los.
Fix: $HOME statt hartkodiertem Pfad. Passend dazu die sudoers.d/
90-tuxflotte-Regel von 'liveuser' auf 'mint' korrigiert (war zwar
nicht der eigentliche Blocker, da Casper dem Live-User ohnehin
bereits passwortloses sudo gibt, aber inhaltlich falsch/irreführend).
2. backend_launch()s kexec-Sprung nutzte 'automatic-ubiquity' allein -
das startet weiterhin Ubiquitys GTK-Oberfläche (ubiquity-dm), die
Werte aus dem Preseed zwar vorbelegt, aber pro Seite trotzdem auf
einen Klick wartet (live verifiziert: Multimedia-Codecs-Seite blieb
ohne Klick >60s unverändert stehen). Das erklärt die auf echter
Hardware beobachteten "automatischen" Installationen, die dennoch
jede Seite einzeln abfragten. Fix: zusätzliches Boot-Keyword
'noninteractive' (siehe /usr/share/ubiquity/start-ubiquity-dm) lässt
Casper stattdessen 'ubiquity noninteractive' direkt aufrufen -
Ubiquitys eigenes, mitgeliefertes Headless-Frontend
(frontend/noninteractive.py), das jede Seite mit auto_process=True
rein über Debconf abarbeitet, ohne je ein Fenster zu zeichnen.
Live-verifiziert (QEMU, frische Disk): zweiter Boot nach kexec hat
'noninteractive' korrekt im Kernel-Cmdline, ps aux zeigt keinen
GTK-ubiquity-dm-Prozess mehr. /var/log/installer/debug bestätigt den
Frontend-Wechsel eindeutig per Exception-Traceback
(ubiquity.frontend.noninteractive.Wizard.question_dialog wirft
absichtlich NotImplementedError statt zu warten) - zugleich der
nächste, noch offene Befund: ubi-partman.py (Zeile 3484) stellt eine
Frage, die im aktuellen Preseed noch nicht beantwortet ist. Das ist
die einzige verbleibende Lücke zur echten Stille, siehe ADR-0023-
Nachtrag und project_e2e_flow_dogfooding_2026-08-28 (Memory).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Siehe ADR-0022 (platform-docs). Beide Backends lesen den bereits waehrend
des Live-Boots berechneten Fingerprint aus hardware.json und schreiben ihn
nach /etc/tuxflotte/device_fingerprint - ermoeglicht beidseitige
Identifikation (Geraeteliste <-> Geraet selbst), vorher nur einseitig
moeglich.
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Auto-Modus (TUXFLOTTE_AUTO_MODE=true, über config/installer.conf als
exportierte Env-Var vor 05_network.sh gesetzt) überspringt alle drei
interaktiven Gates, die bei genauerem Hinsehen existierten (nicht nur
das eine ursprünglich im Plan genannte):
- 05_network.sh: nicht-interaktiver WLAN-Pfad über TUXFLOTTE_WIFI_SSID/
TUXFLOTTE_WIFI_PSK, analog zum bestehenden TUXFLOTTE_ACTIVATION_CODE-
Muster in 12_enrollment_auth.sh (unverändert, unterstützte das schon).
- 17_device_status.sh: "Provisionierung fortsetzen?"-Prompt übersprungen.
- 20_profile_selection.sh: "Vorlage auswählen?"-Prompt übersprungen,
wählt automatisch die als is_default markierte Vorlage (echter
Server-Hinweis via Enrollment Session erst mit Phase 3 möglich).
- 25_installation_confirm.sh: eigentliches Commit-Gate übersprungen.
Alle drei Auto-Modus-Zweige lokal verifiziert (Skripte direkt mit
TUXFLOTTE_AUTO_MODE=true und präparierten Eingabedateien ausgeführt,
kein Hängenbleiben an read -p, korrekte state.env/template.json-Ausgabe).
Partitionierung: installation_directives.partitioning von einfachem
String auf strukturiertes Objekt umgestellt ({"scheme": "single"|
"custom", "root_filesystem", "extra_partitions": [{"mountpoint",
"filesystem", "percent"}]}) - Vertrag, an den sich provisioning-server
in Phase 3 halten muss. backend_generate_config() baut daraus ein
partman-auto/expert_recipe (ersetzt die bisherige choose_recipe-
Fallunterscheidung mit nur "default"/"atomic"), Prozentangaben werden
anhand der realen Zieldatenträgergröße (lsblk/blockdev, erst live auf
dem Zielgerät bekannt) in feste MB-Größen umgerechnet.
Auf UEFI-Systemen wird zusätzlich eine EFI-System-Partition ins Recipe
aufgenommen (sonst verweigert/warnt der Installer, "No EFI System
Partition was found") - exakte Stanza-Syntax nicht aus der Erinnerung
geraten, sondern aus /usr/lib/partman/recipes-amd64-efi/30atomic auf
dem echten Live-Medium ausgelesen ($reusemethod{ } war der fehlende
Teil in einem ersten, geparsten aber nicht erkannten Versuch).
backend_init() installiert jetzt auch jq/envsubst(gettext-base)/cpio
bei Bedarf nach (vorbestehende Lücke neben dem schon in Phase 1
behobenen kexec-tools).
Real per QEMU verifiziert: eigene Ein-Datenträger-Erkennung musste
gehärtet werden (nbd/zram-Geräte mit Größe 0 wurden fälschlich vor dem
echten Datenträger gewählt - auf einer sauberen VM allein wäre das nicht
aufgefallen). Custom-Recipe mit ext4-Root + ext4-/home (20%) +
btrfs-/var (10%) auf 40GB-Testplatte: vollständige unbeaufsichtigte
Installation inkl. Paketinstallation durchlaufen lassen, danach von der
Festplatte (nicht der Live-CD) gebootet - Login-Bildschirm mit korrektem
Hostname erscheint, System bootet einwandfrei per UEFI/ESP.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Startet die unbeaufsichtigte Ubiquity-Installation direkt aus dem
laufenden Live-System heraus per kexec - das personalisierte, erst
zur Laufzeit erzeugte Preseed (Hostname/Geräte-ID/Partitionierung
sind erst hier bekannt) wird dafür in eine zusätzliche Initrd-Schicht
eingebettet (aneinandergehängte cpio-Archive, vom Kernel nativ
unterstützt) statt per file=/cdrom/... (read-only Medium) oder
url=<lokaler Server> (Prozess-/Netzwerkzustand geht beim Kexec-Sprung
verloren).
backend_init() installiert kexec-tools jetzt bei Bedarf nach (auf dem
Live-Medium anders als im Zielsystem nicht vorinstalliert).
Real per QEMU verifiziert: kexec aus laufender Live-Sitzung heraus
funktioniert, automatic-ubiquity mit sowohl url= als auch
initrd-eingebettetem file= erreicht, komplette unbeaufsichtigte
Installation (Partitionierung, Paketinstallation, success_command)
bis zum funktionierenden Login-Bildschirm durchlaufen lassen. Danach
zusätzlich der tatsächliche, committete backend.sh-Code (nicht nur
die Spike-Annäherung) end-to-end über alle fünf Lifecycle-Funktionen
gegen ein reales runtime_blueprint.json/response.json bestätigt.
Bekannte Restlücke: jq/envsubst/base64 sind auf dem Live-Medium
ebenfalls nicht vorinstalliert (backend_init prüft nur, installiert
nicht nach) - vorbestehende Lücke, nicht Teil dieser Änderung.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Fehlte bisher komplett - backends/mint/ enthielt nur handgepatchte
WLAN-Test-Artefakte, kein backend.sh, sodass 40_backend.sh mit
"Kein Backend für 'mint' gefunden" abbrach.
Baut auf dem bereits real erprobten wlan-test.seed-Muster auf (Ubiquity/
Preseed, nicht Subiquity/Autoinstall - siehe ADR-0009), generalisiert zu
einem echten Template mit denselben Platzhaltern wie Fedoras kickstart.tpl:
- backends/mint/backend.sh: 5-Funktionen-Contract 1:1 wie Fedora
(backend_init/validate/generate_config/launch/postinstall),
backend_launch() bewusst als Stub (echte Parität mit Fedoras
heutigem Stand, kein Vorgriff auf das noch nicht entschiedene
Self-Service-Portal-Modell).
- backends/mint/preseed.tpl + postinstall.sh: echter Agent-Bootstrap
(curl agent.py, Bootstrap-POST, Credentials, systemd enable) im
ubiquity/success_command, zweistufig envsubst+base64 gerendert
(Debconf-Fallstrick bei mehrzeiligen Preseed-Werten, real erprobt).
- scripts/build.sh: Backend-Argument (fedora|mint), Mint-Pfade real
gegen die vorhandene Test-ISO verifiziert (/boot/grub/grub.cfg,
/isolinux/live.cfg, /preseed/tuxflotte.seed - keine zweite ESP-Kopie
wie bei Fedora), Test-Preseed-Bake mit Platzhalterwerten.
- profiles/mint-desktop/profile.json: installer.type von "autoinstall"
auf "preseed" korrigiert (ADR-0009 hatte den alten Wert als vermutlich
falsch benannt markiert - jetzt bestätigt und korrigiert).
End-to-end auf echter QEMU-Hardware verifiziert: automatisierte
Installation, Reboot, Agent-Bootstrap, Check-in, ansible-pull-Zyklus
(PLAY RECAP failed=0) - kompletter Kreislauf funktioniert. Dabei
gefunden und gefixt: d-i pkgsel/include string ansible-core git fehlte
(Pendant zu Fedoras kickstart.tpl %packages) - ohne das lief der
Agent-Dienst in einer Restart-Fehlerschleife.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Fetch the provisioning agent from git.tuxflotte.de, register it via
POST /api/v1/agent/bootstrap using the device id from the activation
response, write /etc/tuxflotte/agent.credentials, and enable the
tuxflotte-agent systemd service so it starts on first boot. Verified
end to end against a QEMU test VM and the real anode API.
The device id is now threaded through backend_generate_config() and
substituted into the kickstart template like the existing hostname
and blueprint values. %post drops the implicit chroot-wide set -e in
favor of per-step error handling, since localectl calls in this
section are known to fail best-effort without a running D-Bus.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Boot menus now default to "boot from local disk" instead of the
destructive auto-install entry -- the earlier version would have run
the destructive install automatically on a timeout with no action
taken, backwards from the intended safety gate.
early-command-test-FAILED.sh is kept as-is (not wired into the seed)
purely as a record of what was tried: d-i preseed/early_command never
executed at all under Ubiquity, see ADR-0009's 01.08.2026 update for
why (Ubiquity's own Python plugin architecture has no hook for it).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Manual test artifacts (like backends/fedora/*-test.cfg), not part of a
backend lifecycle yet -- Mint has no backend.sh implementation. These
are what actually proved on real hardware that WLAN works during
Ubiquity's install, live contact with anode during install works, and
a directly-written .nmconnection file survives into the installed
system and reconnects automatically.
wlan-test.seed: the deployed preseed (file=/cdrom/preseed/...seed,
automatic-ubiquity). success_command is base64-encoded -- the
human-readable source for that is wlan-test-post-install.sh; a
straightforward multi-line quoted success_command value silently never
ran at all, traced to debconf's own preseed line-continuation
handling, not a bash issue (see ADR-0009's 31.07.2026 updates).
wlan-test-boot-grub.cfg / wlan-test-isolinux-live.cfg: the patched
UEFI/BIOS boot menus, unlike Fedora's ISO this medium has no hidden
second FAT/ESP grub.cfg copy to patch separately.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Same offline-install idea as wlan-netinst-test.cfg but on a genuine
DVD/Everything-style medium instead of netinstall, to sidestep the
network dependency during %packages. Ended up hanging at
dracut-initqueue for a reason that turned out to be independent of the
network line entirely (confirmed by testing with no network directive
at all, then with a physical Ethernet cable plugged in) -- see the
30.07.2026 ADR-0009 update for the full account.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Not part of the backend lifecycle (40_backend.sh) -- run by hand during
the live/netinstall boot flow investigation documented in ADR-0009.
kexec-reboot-test.sh/.cfg: tests whether inst.ks= can trigger Anaconda
via kexec from within the running Fedora Cinnamon live session, without
a real firmware reboot. Conclusively fails: the live initrd has no
anaconda dracut module at all.
wlan-netinst-test.cfg: the kickstart used to validate inst.ks=cdrom:/ks.cfg
on a real Fedora netinstall ISO, including the failed WLAN activation
attempts (network --wpakey=, then %pre nmcli) that exposed the missing
iwlwifi driver in that image's initrd.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
These are run as standalone subprocesses via run_module()/source, which
requires the execute bit. Missing since their initial creation - only
noticed because manually chmod'd copies were used for testing on anode,
never the checked-in files. Would have failed on a fresh checkout.
30_runtime_blueprint.sh calls POST /templates/{id}/resolve with the
device_id from the server handshake and the template_id from the
Bereitstellungsvorlage selection, storing the resulting Runtime
Blueprint under /run/tuxflotte/runtime/.
40_backend.sh dispatches to backends/${backend_id}/backend.sh based on
the resolved backend_id and drives the backend_init/validate/
generate_config/launch/postinstall lifecycle from 06-backend-api.md.
backends/fedora/backend.sh implements that lifecycle for Fedora:
backend_generate_config() renders kickstart.tpl via envsubst using the
Runtime Blueprint's installation_directives and the device hostname,
embedding the resolved Merkmal blueprints as JSON for the (not yet
implemented) Provisioning Agent to apply later. Replaces the old
git-clone-based %post bootstrap. backend_launch()/backend_postinstall()
are Phase 1 stubs pending the live-ISO boot integration (see
platform-docs ADR-0003).