Neue scripts/lib/reporting.sh (tuxflotte_report_installation_event())
meldet best-effort an POST /api/v1/devices/{device_id}/installation-events
(device_fingerprint-authentifiziert, siehe provisioning-server-Commit
51fbf0f) - ein Fehlschlag beim Melden selbst darf die eigentliche
Installation nie aufhalten.
Vier Meldepunkte:
- "activation_confirmed" direkt nach erfolgreichem Provisioning-Handshake
(15_server_handshake.sh)
- "installation_started" direkt nach bestaetigtem Commit Point
(installer.sh)
- "installation_completed" ganz am Ende von backend_postinstall(), vor dem
finalen Reboot (backend.sh)
- "installation_failed" zentral in boot-autostart.sh (einziger Ort, an dem
der echte Exit-Code von installer.sh bekannt ist, ohne jedes Modul
einzeln instrumentieren zu muessen) - Detail = letzte 40 Logzeilen,
enthalten bereits die eigentliche [FEHLER]-Meldung des gescheiterten
Moduls. Nur bei STATUS != 0, nicht bei einem kontrollierten Abbruch an
einem Commit-Gate (STATUS = 0).
Nutzer-Wunsch (01.09.2026, nach dem ersten echten Hardware-Test):
Fehlschlaege waehrend der Installation sichtbar machen, ohne am
Bildschirm mitschreiben zu muessen ("das ist kein Flow... fuer die
Weiterentwicklung eines irgendwann fehlerfreien Betriebs sind fuer uns
diese Meldungen Gold wert").
Live in QEMU end-to-end verifiziert: alle drei Erfolgs-Meilensteine
korrekt in device_installation_events angekommen (activation_confirmed,
installation_started, installation_completed), vollstaendiger Durchlauf
bis zum echten Mint-Cinnamon-Login-Bildschirm nach Reboot bestaetigt.
/etc/tuxflotte auf 0755 gelockert (war 0700) + device_fingerprint
explizit chmod 0644 - andere Dateien darin (agent.credentials) bleiben
per eigenem chmod 0600 individuell geschuetzt, wie /etc/shadow trotz
durchsuchbarem /etc selbst.
Nutzer-Feedback (01.09.2026, echter Hardware-Test): "/etc/tuxflotte/
device_fingerprint sollte für User lesbar ohne sudo sein" - war trotz der
schon vorhandenen Absicht (Klartext, kein Secret, siehe Kommentar dort)
nicht moeglich, weil das umschliessende Verzeichnis 0700 blieb.
_mint_image_boot_medium_disk() aus backend.sh nach scripts/lib/boot_medium.sh
verschoben (tuxflotte_boot_medium_disk()) - build_storage_devices_json()
(hardware_collectors.sh) braucht dieselbe Ausschluss-Logik jetzt ebenfalls.
Nutzer-Feedback (01.09.2026, echter Hardware-Test): der Installations-
USB-Stick selbst tauchte in der Kundenplattform unter Flotte -> Aktionen ->
Hardware-Info -> Datenträger auf - fuer den Kunden irrefuehrend, da dieser
Datentraeger nach der Installation gar nicht mehr existiert. Gleiche
Ursache wie der parted-Bug (Commit fa54461): lsblk liefert das Boot-Medium
auf echter USB-Stick-Hardware als normalen TYPE="disk" zurueck.
Auf echter USB-Stick-Hardware (anders als in bisherigen QEMU-Tests mit
CD-ROM-Boot-Medium) enumeriert das Boot-Medium selbst als "disk"-Typ,
genau wie die interne Zielplatte - _mint_image_detect_target_disk()
konnte deshalb den eigenen Stick waehlen, dessen Partitionierung dann
immer mit dem "unable to inform the Kernel of the change"-Fehler
scheitert (man kann die Platte nicht partitionieren, von der man lebt).
_mint_image_boot_medium_disk() findet das Boot-Medium ueber
findmnt/lsblk (dem Live-Mountpoint /run/live/medium bis zur
Elternplatte folgend) und schliesst es aus der Kandidatenliste aus.
Verifiziert in QEMU: Boot-Medium-ISO absichtlich als device='disk' auf
hda (vor dem eigentlichen Ziel-qcow2 auf hdb) angehaengt, um die reale
Aufzaehlungsreihenfolge einer USB-Stick-Installation nachzustellen -
ohne diesen Fix waere hda (das Boot-Medium) gewaehlt worden. Mit dem
Fix: "Zieldatentraeger: /dev/sdb", Partitionierung/Formatierung ohne
Fehler, komplette Golden-Image-Bereitstellung durchgelaufen, Reboot in
den echten Linux-Mint-Cinnamon-Login-Bildschirm bestaetigt (Hostname
"debian", Login "tuxflotte", deutsches Tastaturlayout).
Fuenfter und letzter live gefundener Bug auf dem Weg zum ersten
vollstaendig erfolgreichen End-to-End-Deployment: die echte
Mint-Referenz-VM bringt jq nicht mit (anders als das Boot-Medium selbst,
das hilft dem chroot-Zielsystem aber nicht - komplett eigener Kontext).
postinstall.sh scheiterte deshalb an "jq: command not found". curl/python3
gleich mit abgesichert (python3 wird vom heruntergeladenen agent.py nach
dem naechsten Boot gebraucht), um nicht noch einen ganzen
Referenz-VM-Neupack-Zyklus wegen eines weiteren fehlenden Pakets zu
riskieren. apt-get update noetig, da package_golden_image.sh
/var/lib/apt/lists als Teil der Bereinigung leert.
Damit lief der komplette Self-Service-Flow zum ersten Mal vollstaendig
durch: Enrollment-Session -> personalisiertes ISO -> Boot -> Partition/
Format/Mount -> Golden-Image-Stream-Download+Extraktion -> chroot-Fixup
-> Bootloader -> Postinstall/Agent-Bootstrap -> Reboot -> echter
Linux-Mint-Cinnamon-Login-Bildschirm (Hostname "debian", deutsches
Tastaturlayout aktiv). agent_secret_issued_at in der Datenbank bestaetigt
die erfolgreiche Agent-Registrierung bei anode.
Damit sind alle vier Phasen des Boot-Medium-Plans live end-to-end
verifiziert. Voraussetzung dafuer: das golden-image-Archiv auf anode
wurde mit dem korrigierten package_golden_image.sh (vorheriger Commit)
neu gepackt (4,8 GB statt 2,3 GB, jetzt mit den vorher fehlenden
Kernelmodulen) und live ersetzt - alte Version als
linux-mint-22.3-cinnamon.tar.zst.defekt-31.08.bak gesichert.
Phase 3: Personalisierung (Aktivierungscode/WLAN) funktioniert jetzt ohne
Xorriso-Extraktion der ganzen ISO / Casper-Hook-Injection. /opt/tuxflotte/
liegt innerhalb von /live/filesystem.squashfs (read-only) - ein direktes
xorriso -update auf eine Datei darin traf live getestet ins Leere.
Stattdessen: Squashfs entpacken (unsquashfs), installer.conf ersetzen, neu
packen (mksquashfs -comp xz, ~1 Minute reine Kompression, kein
debootstrap/apt), als Ganzes per xorriso -update einspielen. Muss als root
laufen (Datei-Eigentuemer im Squashfs sonst falsch).
Beim ersten echten End-to-End-Testlauf mit dem vollen Golden-Image-Archiv
(vorher nie bis zum Ende gekommen - immer am Ubiquity-Bug oder an einem
Commit-Gate gestoppt) vier echte, bisher unentdeckte Bugs gefunden und
behoben:
1. Golden-Image-Download landete in /run/tuxflotte/backend/ (RAM-Tmpfs,
hier 392 MB) statt auf echtem Speicher - "curl: (23) Failure writing
output to destination" bei 2,3 GB Archiv, unabhaengig von RAM-Groesse.
Fix: image_deploy_extract_image_from_url() streamt Download direkt in
die Extraktion (curl | tar), kein Zwischenspeichern mehr noetig.
backend_launch() partitioniert/formatiert/mountet jetzt VOR dem
Download-Versuch statt danach.
2. /etc/resolv.conf im Zielbaum ist bei der echten Referenz-VM ein von
NetworkManager verwalteter Symlink - "cp" verweigerte das Schreiben
"through a dangling symlink". Fix: Ziel vor dem Kopieren explizit
entfernen.
3. mount --bind auf /dev, /proc, /sys schlug fehl, weil diese Verzeichnisse
nach dem Entpacken gar nicht existierten (package_golden_image.sh
schliesst sie bewusst aus) - und zwar SILENT, weil das bisherige
"cmd && stack_ref+=(...)"-Muster einen Fehlschlag unter "set -e" nicht
als Statement-Fehler wertet. Fiel dadurch erst beim naechsten
chroot-Aufruf auf ("ssh-keygen -A: Couldn't open /dev/null"), weit weg
von der eigentlichen Ursache. Fix: neue image_deploy_restore_excluded_dirs()
legt alle sechs von package_golden_image.sh ausgeschlossenen
Verzeichnisse (proc/sys/dev/run/tmp/var-tmp) direkt nach der Extraktion
wieder an; jeder Mount wird jetzt einzeln explizit geprueft statt auf
&&-Verkettung zu vertrauen.
4. package_golden_image.sh: "--exclude=dev" (ohne "./"-Praefix) matcht bei
GNU tar gegen JEDEN Verzeichnis-Basisnamen im ganzen Baum, nicht nur
den Top-Level-Eintrag - hat dadurch auch kernel/drivers/net/can/dev/
(ein zufaellig gleichnamiger, voellig unverwandter Kernelmodul-Ordner)
aus dem Archiv gerissen, update-initramfs scheiterte an fehlenden
can-dev.ko.zst-Abhaengigkeiten. Lokal mit einem Wegwerf-Testbaum
verifiziert (wie beim "run"-Fund vom selben Tag): "./"-Praefix
verankert das Muster auf den exakten Top-Level-Pfad, gleichnamige
verschachtelte Ordner bleiben erhalten. Betrifft das AKTUELL AUF ANODE
GEHOSTETE Archiv - muss mit dem korrigierten Skript auf der
Referenz-VM neu gepackt und hochgeladen werden (steht noch aus,
Nutzer verschlankt die Referenz-VM gerade zusaetzlich).
Live-Fortschritt in der enterprise-QEMU-VM: nach Fix 1-3 kam der
Deployment-Versuch bis kurz vor update-initramfs durch (Partitionierung,
Formatierung, Mounten, Download+Extraktion, chroot-Fixup bis machine-id +
SSH-Hostkeys liefen alle sauber) - Fund 4 (das defekte Archiv) ist der
letzte noch offene Blocker fuer einen vollstaendig erfolgreichen
End-to-End-Durchlauf.
scripts/ (installer.sh, lib/*, modules/00-99) und backends/mint-image/
(inkl. echtem postinstall.sh statt Symlink auf backends/mint/) werden ueber
config/includes.chroot/opt/tuxflotte/ ins Image kopiert - bewusst nur die
zur Laufzeit benoetigten Dateien, nicht die Build-Host-Werkzeuge
(build_customer_iso.sh, build_golden_image.sh, package_golden_image.sh,
lib/initrd.sh etc. bleiben aussen vor).
00_preflight.sh und backend_init() (backends/mint-image/backend.sh)
verlieren ihre Laufzeit-apt-get-Nachinstallation (jq, parted, dosfstools,
e2fsprogs, zstd, btrfs-progs, gettext-base, curl) - alles bereits in
Phase 0 vorinstalliert. Werden durch reine Assertions ersetzt, die frueh
und klar melden, falls die Paketliste doch mal luecken sollte.
backends/mint/postinstall.sh nach backends/mint-image/postinstall.sh als
echte Datei verschoben (war Symlink) - noetig, weil backends/mint/ in
Phase 4 komplett entfernt wird.
Live verifiziert in der enterprise-QEMU-VM: installer.sh von Hand
gestartet, Module 00/05/10/12/15/17 liefen sauber durch, inkl. echtem
Server-Kontakt zu anode und echter Geraeteregistrierung (Liebherr-Org),
Commit-Gate erschien interaktiv wie erwartet, kontrollierter Abbruch ohne
jede destruktive Aktion.
Zeigt jetzt auf das aus der Proxmox-Referenz-VM golden-linux-mint
gezogene, bereinigte Archiv (linux-mint-22.3-cinnamon.tar.zst,
2,3 GiB komprimiert), gehostet ueber die neue /golden-images/-Route in
provisioning-server. Live per Public-HTTPS verifiziert (voller
Download, byte-exakte Groesse, Traversal/fehlende Datei korrekt
abgelehnt).
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Implementiert die von 40_backend.sh erwartete Fuenf-Funktionen-
Lebenszyklus-Schnittstelle (backend_init/validate/generate_config/
launch/postinstall) auf Basis der in Phase 1 isoliert verifizierten
Mechanik in scripts/lib/image_deploy.sh (siehe ADR-0024).
- backend_generate_config() liest dieselben Werte wie das bestehende
Mint-Backend (Hostname, Device-ID, Device-Fingerprint, Root-Dateisystem,
Blueprints-JSON), schreibt sie aber als konsolidierte JSON-Datei statt
eines Preseed/Kickstart-Templates.
- backend_launch() laedt das Golden Image von anode, partitioniert,
formatiert, entpackt, schreibt fstab, macht chroot-Fixup, installiert
den Bootloader.
- backend_postinstall() rendert dasselbe postinstall.sh (per Symlink
geteilt mit backends/mint/, unveraendert wiederverwendet) per envsubst,
fuehrt es per chroot aus, haengt aus, startet neu.
- backend_validate() beschraenkt sich bewusst auf das einfache
Partitionierungsschema ('single') - 'custom' mit extra_partitions ist
noch nicht auf die parted-basierte Mechanik uebertragen, klarer Fehler
statt stiller Fehlinterpretation.
backends/mint/ bleibt unveraendert als Referenz erhalten - neuer,
eigenstaendiger backend_id ('mint-image'), nichts wird live umgeschaltet.
Noch offen (Phase 3): Golden Image muss noch auf anode bereitgestellt
werden (GOLDEN_IMAGE_URL zeigt bereits dorthin), End-to-End-Test ueber
den echten Self-Service-Flow steht noch aus.
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>