The previous Auto-Modus-Gate rule unconditionally forced new devices into the interactive flow because no better mechanism was known yet. Enrollment Sessions (11-device-enrollment.md) already solve planned bulk rollouts, but not a single, spontaneously booted new device. New devices in auto mode now go on hold after the identification handshake and wait for a customer to confirm registration and assign a workspace via the future management UI, reusing the same fail-closed poll mechanism already planned for the interactive flow's kiosk communication (ADR-0007). Devices covered by an active Enrollment Session are unaffected and remain fully unattended. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
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Device Enrollment
Status: Entwurf
Zweck
Dieses Dokument beschreibt die Aufnahme eines Geräts in eine Tuxflotte-Organisation.
Device Enrollment ist von der Authentifizierung eines Benutzers zu unterscheiden.
Die Authentifizierung beantwortet die Frage:
Wer führt den Provisionierungsvorgang aus?
Das Device Enrollment beantwortet die Frage:
Darf dieses Gerät einer Organisation hinzugefügt und im Rahmen ihres Gerätekontingents provisioniert werden?
Zielmodell
Der reguläre Provisionierungsablauf verwendet keine gerätespezifischen Aktivierungscodes.
Eine Organisation besitzt ein Gerätekontingent.
Ein neues Gerät kann nach erfolgreicher Autorisierung einer Organisation hinzugefügt werden, wenn das verfügbare Gerätekontingent dies erlaubt.
Der grundlegende Ablauf ist:
Authentifizierung oder Enrollment-Autorisierung
↓
Organisation bestimmen
↓
Gerät anhand des Hardware-Fingerprints erkennen
↓
Gerät bekannt?
├── ja
│ ↓
│ bestehendes Device verwenden
│ ↓
│ Reprovisionierung ermöglichen
│
└── nein
↓
Gerätekontingent prüfen
↓
Aufnahme des Geräts explizit bestätigen
↓
neues Device registrieren
Gerätekontingent
Eine Organisation kann nur die Anzahl neuer Geräte registrieren, die ihr aktuelles Gerätekontingent erlaubt.
Ein neues Device belegt einen Geräteslot.
Die erneute Provisionierung eines bereits registrierten Devices belegt keinen zusätzlichen Geräteslot.
Die Wiedererkennung eines bestehenden Devices erfolgt über den Hardware-Fingerprint.
Die interne Device-ID bleibt unabhängig von Hardwaremerkmalen.
Interaktive Geräteaufnahme
Für die Provisionierung einzelner Geräte authentifiziert sich ein berechtigter Benutzer.
Nach erfolgreicher Authentifizierung zeigt Tuxflotte die erkannte Organisation und den Status des Geräts an.
Bei einem unbekannten Gerät zeigt der Installer eine Zusammenfassung der erfassten Hardwareinformationen und das verfügbare Gerätekontingent an.
Die Aufnahme des Geräts in die Organisation muss explizit bestätigt werden.
Beispiel:
Organisation: Muster GmbH
Neues Gerät erkannt
Hersteller: Lenovo
Modell: ThinkPad T14
CPU: AMD Ryzen 7 PRO
RAM: 32 GB
Speicher: 953 GB
Verfügbares Gerätekontingent: 13
Dieses Gerät zur Organisation „Muster GmbH“ hinzufügen?
[j/N]
Die erfolgreiche Authentifizierung eines Benutzers allein registriert kein neues Gerät.
Bekannte Geräte
Wird ein bereits registriertes Device anhand seines Hardware-Fingerprints wiedererkannt, verwendet Tuxflotte die bestehende Device-ID.
Es wird kein zusätzlicher Geräteslot belegt.
Der Installer kann dem Benutzer eine Reprovisionierung des bestehenden Geräts anbieten.
Beispiel:
Bekanntes Gerät erkannt
Gerät: enterprise
Organisation: Muster GmbH
Gerät erneut provisionieren?
[j/N]
Automatisierte Reprovisionierung
Für ein bereits registriertes, über seinen Hardware-Fingerprint wiedererkanntes Gerät (registration_status == "existing") kann die Reprovisionierung auch automatisiert erfolgen, ohne die oben gezeigte interaktive Rückfrage (siehe 13-live-provisioning-boot.md).
Mit der Registrierung eines Geräts wird akzeptiert, dass es künftig auf diesem Weg ohne erneute interaktive Bestätigung neu installiert werden kann, solange es als bereits registriert erkannt wird.
Diese Eigenschaft gilt ausschließlich für bereits registrierte Geräte. Die Aufnahme eines unbekannten Geräts bleibt in jedem Fall an eine explizite Bestätigung gebunden (siehe Sicherheitsprinzip unten) — lokal-interaktiv am Gerät, oder, im Auto-Modus ohne abdeckende Enrollment Session, zentral über die künftige Verwaltungsoberfläche (siehe ADR-0008 und 13-live-provisioning-boot.md, Abschnitt „Auto-Modus-Gate").
Enrollment Sessions
Für Massenrollouts und Werkstattumgebungen kann eine Organisation zeitlich begrenzte Enrollment Sessions erstellen.
Eine Enrollment Session kann insbesondere auf folgende Eigenschaften begrenzt werden:
- Organisation,
- Gültigkeitszeitraum,
- maximale Anzahl neuer Geräte,
- erlaubte Bereitstellungsvorlagen.
Eine Enrollment Session ist widerrufbar und auditierbar.
Beispiel:
Provisioning Session
Organisation: Muster GmbH
Maximale neue Geräte: 50
Gültigkeit: 8 Stunden
Erlaubte Bereitstellungsvorlagen:
- Schulcomputer (Fedora)
- Entwickler (Mint)
Der Installer kann neben der interaktiven Benutzeranmeldung die Verwendung einer Enrollment Session anbieten.
Provisionierung starten
1) Mit Benutzerkonto anmelden
2) Enrollment Session verwenden
Enrollment Sessions dienen der effizienten Provisionierung größerer Gerätemengen, ohne an jedem Gerät vollständige Benutzeranmeldedaten und zusätzliche Authentifizierungsfaktoren eingeben zu müssen.
Abgrenzung zu Aktivierungscodes
Der bisher verwendete Aktivierungscode ist ein Bootstrap-Mechanismus zum Aufbau und Nachweis des Provisioning-Handshakes.
Er ist nicht Bestandteil des langfristigen Customer-UX-Modells.
Insbesondere werden keine gerätespezifischen Aktivierungscodes als regulärer Provisionierungsmechanismus vorgesehen.
Das Zielmodell trennt:
Authentifizierung
→ Wer führt den Vorgang aus?
Enrollment-Autorisierung
→ Darf ein Gerät aufgenommen werden?
Gerätekontingent
→ Ist ein weiterer Geräteslot verfügbar?
Hardware-Fingerprint
→ Ist das Gerät bereits bekannt?
Der bestehende Aktivierungscode wird schrittweise durch dieses Enrollment-Modell ersetzt.
Sicherheitsprinzip
Weder eine erfolgreiche Authentifizierung noch die Kenntnis eines Hardware-Fingerprints allein berechtigt zur Registrierung eines neuen Devices.
Die Aufnahme eines unbekannten Geräts erfordert eine gültige Enrollment-Autorisierung und ein verfügbares Gerätekontingent.
Bei interaktiver Geräteaufnahme muss die Registrierung des neuen Devices explizit bestätigt werden.