4.3 KiB
Tuxflotte Datenmodell v1
Zweck
Das Datenmodell beschreibt die persistenten Kernobjekte der Tuxflotte-Plattform und ihre Beziehungen.
Die konkrete SQL-Implementierung und das Migrationssystem werden getrennt von diesem fachlichen Modell behandelt.
Kernobjekte
- Organization
- Device
- Hardware Snapshot
- Network Interface
- Storage Device
- Workspace
- Backend
- Assignment
- Network Profile
- Secret Reference
Organization
Eine Organization beschreibt eine organisatorische Einheit innerhalb der Tuxflotte-Plattform.
Eine Organization besitzt eigene Geräte, Workspaces, Netzwerkprofile und Richtlinien.
Attribute:
- id
- name
- created_at
- updated_at
Beziehungen:
- besitzt mehrere Devices
- besitzt mehrere Workspaces
- besitzt mehrere Network Profiles
- referenziert Secrets
Device
Ein Device repräsentiert ein dauerhaft bekanntes physisches oder virtuelles Gerät.
Die interne Geräte-ID ist unabhängig von Hardwaremerkmalen.
Der Hardware-Fingerprint dient der Wiedererkennung während des Provisioning-Handshakes.
Attribute:
- id
- organization_id
- device_fingerprint
- hostname
- created_at
- last_seen
Beziehungen:
- gehört zu genau einer Organization
- besitzt mehrere Hardware Snapshots
- besitzt optional ein Assignment
Hardware Snapshot
Ein Hardware Snapshot beschreibt den zu einem bestimmten Zeitpunkt erfassten Hardwarezustand eines Devices.
Hardware Snapshots sind zeitbezogene Inventardaten und nicht Bestandteil der stabilen Geräteidentität.
Attribute:
- id
- device_id
- collected_at
- architecture
- manufacturer
- product_name
- product_version
- system_uuid
- system_serial
- board_vendor
- board_name
- board_serial
- bios_vendor
- bios_version
- boot_mode
- secure_boot
- tpm_version
- cpu_model
- cpu_logical_count
- memory_bytes
Beziehungen:
- gehört zu genau einem Device
- besitzt mehrere Network Interfaces
- besitzt mehrere Storage Devices
Network Interface
Ein Network Interface beschreibt eine zum Zeitpunkt des Hardware Snapshots vorhandene Netzwerkschnittstelle.
Attribute:
- id
- hardware_snapshot_id
- name
- type
- mac_address
Beziehungen:
- gehört zu genau einem Hardware Snapshot
Storage Device
Ein Storage Device beschreibt einen zum Zeitpunkt des Hardware Snapshots vorhandenen Massenspeicher.
Attribute:
- id
- hardware_snapshot_id
- model
- serial
- size_bytes
- transport
- name
Beziehungen:
- gehört zu genau einem Hardware Snapshot
Relationales Schema v1
organizations
Spalten:
- id
- name
- created_at
- updated_at
devices
Spalten:
- id
- organization_id
- device_fingerprint
- hostname
- created_at
- last_seen
Beziehungen:
- organization_id referenziert organizations.id
Constraints:
- device_fingerprint ist eindeutig
hardware_snapshots
Spalten:
- id
- device_id
- collected_at
- architecture
- manufacturer
- product_name
- product_version
- system_uuid
- system_serial
- board_vendor
- board_name
- board_serial
- bios_vendor
- bios_version
- boot_mode
- secure_boot
- tpm_version
- cpu_model
- cpu_logical_count
- memory_bytes
Beziehungen:
- device_id referenziert devices.id
network_interfaces
Spalten:
- id
- hardware_snapshot_id
- name
- type
- mac_address
Beziehungen:
- hardware_snapshot_id referenziert hardware_snapshots.id
storage_devices
Spalten:
- id
- hardware_snapshot_id
- name
- model
- serial
- size_bytes
- transport
Beziehungen:
- hardware_snapshot_id referenziert hardware_snapshots.id
Beziehungskonsequenzen
Wird eine Organization gelöscht, dürfen zugehörige Devices nicht implizit mitgelöscht werden.
Wird ein Device gelöscht, werden zugehörige Hardware Snapshots mitgelöscht.
Wird ein Hardware Snapshot gelöscht, werden zugehörige Network Interfaces und Storage Devices automatisch mitgelöscht.
Für die relationale Umsetzung gilt daher:
- devices.organization_id → ON DELETE RESTRICT
- hardware_snapshots.device_id → ON DELETE CASCADE
- network_interfaces.hardware_snapshot_id → ON DELETE CASCADE
- storage_devices.hardware_snapshot_id → ON DELETE CASCADE
ID-Erzeugung
Persistente Plattformobjekte verwenden UUIDs als interne IDs.
UUIDs werden durch die Anwendung erzeugt.
Die Datenbank validiert und speichert die IDs, erzeugt sie jedoch nicht selbst.
Dadurch stehen Objekt-IDs bereits vor dem Datenbank-INSERT zur Verfügung und können innerhalb einer Transaktion für abhängige Datensätze verwendet werden.