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6087243c82 fix: echte unbeaufsichtigte Mint-Installation (noninteractive-Frontend + Live-User-Bug)
Zwei unabhängige, live in der QEMU-Test-VM gefundene und verifizierte
Bugs, die zusammen jede automatisierte Installation verhindert haben:

1. start-kiosk.sh hatte /home/liveuser hartkodiert (mkdir + Epiphany-
   Profilpfad). Der tatsächliche Live-Benutzername auf dieser ISO ist
   'mint' (siehe grub/mint-*.cfg, username=mint überall) - /home/liveuser
   existiert nie und ist für den Live-User nicht anlegbar. Mit
   'set -euo pipefail' brach das Skript an dieser Stelle sofort ab,
   TUXFLOTTE_AUTO_MODE wurde nie erreicht, installer.sh lief nie los.
   Fix: $HOME statt hartkodiertem Pfad. Passend dazu die sudoers.d/
   90-tuxflotte-Regel von 'liveuser' auf 'mint' korrigiert (war zwar
   nicht der eigentliche Blocker, da Casper dem Live-User ohnehin
   bereits passwortloses sudo gibt, aber inhaltlich falsch/irreführend).

2. backend_launch()s kexec-Sprung nutzte 'automatic-ubiquity' allein -
   das startet weiterhin Ubiquitys GTK-Oberfläche (ubiquity-dm), die
   Werte aus dem Preseed zwar vorbelegt, aber pro Seite trotzdem auf
   einen Klick wartet (live verifiziert: Multimedia-Codecs-Seite blieb
   ohne Klick >60s unverändert stehen). Das erklärt die auf echter
   Hardware beobachteten "automatischen" Installationen, die dennoch
   jede Seite einzeln abfragten. Fix: zusätzliches Boot-Keyword
   'noninteractive' (siehe /usr/share/ubiquity/start-ubiquity-dm) lässt
   Casper stattdessen 'ubiquity noninteractive' direkt aufrufen -
   Ubiquitys eigenes, mitgeliefertes Headless-Frontend
   (frontend/noninteractive.py), das jede Seite mit auto_process=True
   rein über Debconf abarbeitet, ohne je ein Fenster zu zeichnen.

Live-verifiziert (QEMU, frische Disk): zweiter Boot nach kexec hat
'noninteractive' korrekt im Kernel-Cmdline, ps aux zeigt keinen
GTK-ubiquity-dm-Prozess mehr. /var/log/installer/debug bestätigt den
Frontend-Wechsel eindeutig per Exception-Traceback
(ubiquity.frontend.noninteractive.Wizard.question_dialog wirft
absichtlich NotImplementedError statt zu warten) - zugleich der
nächste, noch offene Befund: ubi-partman.py (Zeile 3484) stellt eine
Frage, die im aktuellen Preseed noch nicht beantwortet ist. Das ist
die einzige verbleibende Lücke zur echten Stille, siehe ADR-0023-
Nachtrag und project_e2e_flow_dogfooding_2026-08-28 (Memory).

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-28 20:12:45 +02:00
385a42034a device_fingerprint zusaetzlich lokal auf dem Geraet hinterlegen
Siehe ADR-0022 (platform-docs). Beide Backends lesen den bereits waehrend
des Live-Boots berechneten Fingerprint aus hardware.json und schreiben ihn
nach /etc/tuxflotte/device_fingerprint - ermoeglicht beidseitige
Identifikation (Geraeteliste <-> Geraet selbst), vorher nur einseitig
moeglich.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-28 10:36:07 +02:00
108444ecf7 feat: Auto-Modus + prozentuale Partitionierung für Mint (Phase 2)
Auto-Modus (TUXFLOTTE_AUTO_MODE=true, über config/installer.conf als
exportierte Env-Var vor 05_network.sh gesetzt) überspringt alle drei
interaktiven Gates, die bei genauerem Hinsehen existierten (nicht nur
das eine ursprünglich im Plan genannte):
- 05_network.sh: nicht-interaktiver WLAN-Pfad über TUXFLOTTE_WIFI_SSID/
  TUXFLOTTE_WIFI_PSK, analog zum bestehenden TUXFLOTTE_ACTIVATION_CODE-
  Muster in 12_enrollment_auth.sh (unverändert, unterstützte das schon).
- 17_device_status.sh: "Provisionierung fortsetzen?"-Prompt übersprungen.
- 20_profile_selection.sh: "Vorlage auswählen?"-Prompt übersprungen,
  wählt automatisch die als is_default markierte Vorlage (echter
  Server-Hinweis via Enrollment Session erst mit Phase 3 möglich).
- 25_installation_confirm.sh: eigentliches Commit-Gate übersprungen.

Alle drei Auto-Modus-Zweige lokal verifiziert (Skripte direkt mit
TUXFLOTTE_AUTO_MODE=true und präparierten Eingabedateien ausgeführt,
kein Hängenbleiben an read -p, korrekte state.env/template.json-Ausgabe).

Partitionierung: installation_directives.partitioning von einfachem
String auf strukturiertes Objekt umgestellt ({"scheme": "single"|
"custom", "root_filesystem", "extra_partitions": [{"mountpoint",
"filesystem", "percent"}]}) - Vertrag, an den sich provisioning-server
in Phase 3 halten muss. backend_generate_config() baut daraus ein
partman-auto/expert_recipe (ersetzt die bisherige choose_recipe-
Fallunterscheidung mit nur "default"/"atomic"), Prozentangaben werden
anhand der realen Zieldatenträgergröße (lsblk/blockdev, erst live auf
dem Zielgerät bekannt) in feste MB-Größen umgerechnet.

Auf UEFI-Systemen wird zusätzlich eine EFI-System-Partition ins Recipe
aufgenommen (sonst verweigert/warnt der Installer, "No EFI System
Partition was found") - exakte Stanza-Syntax nicht aus der Erinnerung
geraten, sondern aus /usr/lib/partman/recipes-amd64-efi/30atomic auf
dem echten Live-Medium ausgelesen ($reusemethod{ } war der fehlende
Teil in einem ersten, geparsten aber nicht erkannten Versuch).

backend_init() installiert jetzt auch jq/envsubst(gettext-base)/cpio
bei Bedarf nach (vorbestehende Lücke neben dem schon in Phase 1
behobenen kexec-tools).

Real per QEMU verifiziert: eigene Ein-Datenträger-Erkennung musste
gehärtet werden (nbd/zram-Geräte mit Größe 0 wurden fälschlich vor dem
echten Datenträger gewählt - auf einer sauberen VM allein wäre das nicht
aufgefallen). Custom-Recipe mit ext4-Root + ext4-/home (20%) +
btrfs-/var (10%) auf 40GB-Testplatte: vollständige unbeaufsichtigte
Installation inkl. Paketinstallation durchlaufen lassen, danach von der
Festplatte (nicht der Live-CD) gebootet - Login-Bildschirm mit korrektem
Hostname erscheint, System bootet einwandfrei per UEFI/ESP.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-06 16:12:56 +02:00
d6a01462ef feat: backend_launch() für Mint real implementieren (Phase 1)
Startet die unbeaufsichtigte Ubiquity-Installation direkt aus dem
laufenden Live-System heraus per kexec - das personalisierte, erst
zur Laufzeit erzeugte Preseed (Hostname/Geräte-ID/Partitionierung
sind erst hier bekannt) wird dafür in eine zusätzliche Initrd-Schicht
eingebettet (aneinandergehängte cpio-Archive, vom Kernel nativ
unterstützt) statt per file=/cdrom/... (read-only Medium) oder
url=<lokaler Server> (Prozess-/Netzwerkzustand geht beim Kexec-Sprung
verloren).

backend_init() installiert kexec-tools jetzt bei Bedarf nach (auf dem
Live-Medium anders als im Zielsystem nicht vorinstalliert).

Real per QEMU verifiziert: kexec aus laufender Live-Sitzung heraus
funktioniert, automatic-ubiquity mit sowohl url= als auch
initrd-eingebettetem file= erreicht, komplette unbeaufsichtigte
Installation (Partitionierung, Paketinstallation, success_command)
bis zum funktionierenden Login-Bildschirm durchlaufen lassen. Danach
zusätzlich der tatsächliche, committete backend.sh-Code (nicht nur
die Spike-Annäherung) end-to-end über alle fünf Lifecycle-Funktionen
gegen ein reales runtime_blueprint.json/response.json bestätigt.

Bekannte Restlücke: jq/envsubst/base64 sind auf dem Live-Medium
ebenfalls nicht vorinstalliert (backend_init prüft nur, installiert
nicht nach) - vorbestehende Lücke, nicht Teil dieser Änderung.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-06 14:35:11 +02:00
15965551ec feat: Mint-Backend fuer den Installer (backend.sh + preseed.tpl)
Fehlte bisher komplett - backends/mint/ enthielt nur handgepatchte
WLAN-Test-Artefakte, kein backend.sh, sodass 40_backend.sh mit
"Kein Backend für 'mint' gefunden" abbrach.

Baut auf dem bereits real erprobten wlan-test.seed-Muster auf (Ubiquity/
Preseed, nicht Subiquity/Autoinstall - siehe ADR-0009), generalisiert zu
einem echten Template mit denselben Platzhaltern wie Fedoras kickstart.tpl:

- backends/mint/backend.sh: 5-Funktionen-Contract 1:1 wie Fedora
  (backend_init/validate/generate_config/launch/postinstall),
  backend_launch() bewusst als Stub (echte Parität mit Fedoras
  heutigem Stand, kein Vorgriff auf das noch nicht entschiedene
  Self-Service-Portal-Modell).
- backends/mint/preseed.tpl + postinstall.sh: echter Agent-Bootstrap
  (curl agent.py, Bootstrap-POST, Credentials, systemd enable) im
  ubiquity/success_command, zweistufig envsubst+base64 gerendert
  (Debconf-Fallstrick bei mehrzeiligen Preseed-Werten, real erprobt).
- scripts/build.sh: Backend-Argument (fedora|mint), Mint-Pfade real
  gegen die vorhandene Test-ISO verifiziert (/boot/grub/grub.cfg,
  /isolinux/live.cfg, /preseed/tuxflotte.seed - keine zweite ESP-Kopie
  wie bei Fedora), Test-Preseed-Bake mit Platzhalterwerten.
- profiles/mint-desktop/profile.json: installer.type von "autoinstall"
  auf "preseed" korrigiert (ADR-0009 hatte den alten Wert als vermutlich
  falsch benannt markiert - jetzt bestätigt und korrigiert).

End-to-end auf echter QEMU-Hardware verifiziert: automatisierte
Installation, Reboot, Agent-Bootstrap, Check-in, ansible-pull-Zyklus
(PLAY RECAP failed=0) - kompletter Kreislauf funktioniert. Dabei
gefunden und gefixt: d-i pkgsel/include string ansible-core git fehlte
(Pendant zu Fedoras kickstart.tpl %packages) - ohne das lief der
Agent-Dienst in einer Restart-Fehlerschleife.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-04 19:00:16 +02:00