docs: Mint backend has no netinstall alternative, only the self-contained variant

Mint itself only ships Live Desktop ISOs (Cinnamon/MATE/Xfce) -- these
are inherently the "fat" self-contained variant already (packages in
the squashfs, no network dependency during install). The
netinstall-vs-DVD customer choice documented for the general model
doesn't apply to this specific backend; a genuine netinstall
alternative would mean plain Ubuntu Server/Subiquity, a different
backend entirely.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
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Thomas Stallinger 2026-07-31 15:00:05 +02:00
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@ -60,6 +60,8 @@ Provisioning Agent läuft erstmalig (voller Treibersatz des installierten
**Netinstall vs. DVD/Everything — Kundenwahl, kein Tuxflotte-Standard:** Beide Medienvarianten haben einen echten, sich ausschließenden Nachteil. Netinstall braucht bei der Installation selbst Netzwerk (Pakete vom Mirror) — riskant bei WLAN-only-Zielhardware, falls das Installer-Image dafür keinen passenden Treiber mitbringt (real beobachtet, siehe ADR-0009). DVD/Everything braucht dafür keine Netz zur Installationszeit, kann aber veraltet sein (Nachholbedarf beim ersten Update nach der Installation). Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Einsatzkontext des Kunden ab (kabelgebundene Rechner beim Erstboot vs. mobile, nur-WLAN-Geräte) — das wird deshalb als Kundenoption im Self-Service-Profil geführt, nicht als projektweite Festlegung. Tuxflotte muss beide Basis-Varianten pro Backend bauen/pflegen können, aber nicht zwangsläufig für jeden Backend sofort beide.
**Entschieden für das Mint-Backend (31.07.2026):** Diese Wahl gilt nicht für jedes Backend gleichermaßen. Mint gibt selbst gar keine Netinstall-Variante heraus, nur die Live-Desktop-ISOs (Cinnamon/MATE/Xfce) — die sind von Natur aus schon die „fette", selbstständige Variante (Pakete im Squashfs, keine Netzabhängigkeit bei der Installation). Für Mint entfällt die Abwägung deshalb ersatzlos: nur die selbstständige Variante existiert, keine Kundenwahl nötig. Eine echte Netinstall-Alternative gäbe es nur über reines Ubuntu (z. B. Server-Netinstall mit Subiquity), das wäre dann ein eigenständiger Backend, nicht „Mint".
**Agent statt Kickstart-`%post`:** Die Anwendung des Runtime Blueprints (Ansible) bleibt explizit Aufgabe des Provisioning Agent, nicht der Kickstart-`%post`-Sektion — das war schon vorher so dokumentiert (`06-backend-api.md`), wird durch dieses Update nur bestätigt, nicht neu festgelegt. Der Agent selbst ist als Paket Teil der personalisierten Installation.
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