docs: record concrete live-ISO implementation details

Fedora Cinnamon Live 44 chosen as the concrete base (interchangeable
with Workstation Live for this purpose), tuxflotte.mode kernel cmdline
flag name, 10s countdown with auto as default entry, and the
xorriso-based build.sh/extract.sh that no longer needs root. Checks
off 'Boot from local disk' in the installer roadmap, now verified
end-to-end in QEMU/KVM.
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Thomas Stallinger 2026-07-18 11:26:35 +02:00
parent fce6e4860c
commit 7f910a9033
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@ -101,6 +101,20 @@ Zwei getrennte Anwendungsfälle:
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## Konkrete Umsetzung (Stand 18.07.2026)
Als konkrete Basis wird eine Fedora-Cinnamon-Live-ISO verwendet (Volume-Label `Fedora-Cinn-Live-44`), nicht Fedora Workstation Live. Für die Zwecke dieses Dokuments ist das austauschbar — entscheidend ist ausschließlich das Vorhandensein von `/LiveOS/squashfs.img`, nicht die konkrete Desktop-Umgebung.
Das in der Boot-Ablauf-Grafik oben genannte Kernel-Cmdline-Flag heißt konkret `tuxflotte.mode` und wird als `tuxflotte.mode=auto` beziehungsweise `tuxflotte.mode=interactive` an den Kernel übergeben, zusätzlich zu den vom Live-Medium ohnehin benötigten Parametern (`root=live:CDLABEL=Fedora-Cinn-Live-44 rd.live.image`). `installer.sh` liest den gewählten Modus zur Laufzeit aus `/proc/cmdline`.
Das GRUB-Menü verwendet einen Countdown von 10 Sekunden; der Auto-Eintrag ist Index 0 und damit Standardauswahl. Ein dritter Menüpunkt zum Booten des bereits installierten lokalen Systems bleibt erhalten (vormals in `01-layered-provisioning.md` als Anforderung an das Bootmenü genannt).
`scripts/build.sh` und `scripts/extract.sh` extrahieren die Quell-ISO über `xorriso -osirrox` statt über einen Loop-Mount und benötigen dadurch keine Root-Rechte mehr für den Build selbst.
Noch nicht umgesetzt: `installer.sh` liest `tuxflotte.mode` noch nicht aus, und das Installer-Payload (`scripts/`, `backends/`, `config/`) ist noch nicht in das Live-Squashfs integriert — es gibt aktuell keinen Autostart-Mechanismus, der `installer.sh` innerhalb der Live-Sitzung startet.
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## Zusammenfassung
Die Live-ISO ersetzt das direkte Booten in Anaconda durch eine vorgeschaltete, frei gestaltbare Live-Sitzung, in der `installer.sh` läuft.

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@ -16,7 +16,7 @@ Ziel: Erste komfortable Installer-Version.
### Bootmenü
* [ ] Boot from local disk
* [x] Boot from local disk
* [ ] Tuxflotte-Branding
* [ ] eigenes ISO-Label