From 622afc004f7ddbb654105aa02f103b11eb6d51e8 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Thomas Stallinger Date: Thu, 30 Jul 2026 16:11:03 +0200 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?docs:=20decision=20=E2=80=94=20continue=20with?= =?UTF-8?q?=20Mint/Ubuntu=20instead=20of=20Fedora?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit After three independent, structurally different dead ends on the same test hardware (missing anaconda dracut module, missing wpa_supplicant, missing iwlwifi, an unexplained DVD hang that persisted even with Ethernet plugged in), the user decided to move on from Fedora rather than keep debugging. Not a verdict against Fedora as a backend in general -- specific to this test hardware and these official media. The architecture worked out in this ADR (personalized ISO, no network directives during install, Provisioning Agent handles WLAN/handshake on first boot) carries over unchanged to Mint/Ubuntu; only the installer stack changes (Subiquity/autoinstall or Ubiquity/preseed instead of Anaconda/kickstart). Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 --- adr/0009-anaconda-live-kickstart-verworfen.md | 10 ++++++++++ 1 file changed, 10 insertions(+) diff --git a/adr/0009-anaconda-live-kickstart-verworfen.md b/adr/0009-anaconda-live-kickstart-verworfen.md index c02def1..c3a3a7b 100644 --- a/adr/0009-anaconda-live-kickstart-verworfen.md +++ b/adr/0009-anaconda-live-kickstart-verworfen.md @@ -150,3 +150,13 @@ Der reale WLAN-Test oben deckt eine unausgesprochene, falsche Gleichsetzung in d **Konkrete Anknüpfung:** Das bestehende, real geprüfte Fedora-Cinnamon-Live-Image ist ein plausibler Ausgangspunkt für das Bootstrap-Medium selbst — WLAN, Server-Handshake, Aktivierung und Bereitstellungsvorlage-Auflösung laufen darauf bereits nachweislich (siehe `milestones.md`). Zu entfernen wäre nur die Kiosk-UI-Ebene (Epiphany-Autostart, Panel-Anpassungen) — die wird für den reinen Bootstrap-Zweck nicht gebraucht. Neu zu bauen ist ausschließlich der Übergangsmechanismus selbst: personalisierte Ziel-ISO vom Server laden, in eine Staging-Partition schreiben, per GRUB `loopback`/`iso-scan` dorthin booten (siehe oben) — dieser Teil existiert bisher nur als Idee, nicht als Code. Der frühere Ansatz (Kickstart aus der laufenden Live-Sitzung heraus starten, per `kexec` oder sonstwie) bleibt verworfen (siehe ADR-Titel und Updates oben). Die Basis-Distribution des Bootstrap-Mediums ist dabei unabhängig von der später installierten Ziel-Distribution wählbar — Fedora-Live zur Wiederverwendung des bereits Vorhandenen, oder Ubuntu-Live wegen möglicherweise noch breiterer Hardwareunterstützung. Offene Frage, noch nicht entschieden. + +## Entscheidung (30.07.2026): Weiter mit Mint auf Ubuntu-Basis statt Fedora + +Nach drei unabhängigen, strukturell unterschiedlichen Sackgassen auf derselben Testhardware (fehlendes `anaconda`-Dracut-Modul im Live-Image, fehlender `wpa_supplicant` und fehlender `iwlwifi`-Treiber im Netinstall-Initrd, ein zuletzt nicht mehr diagnostizierter `dracut-initqueue`-Hänger auf der DVD-Variante, der auch mit gestecktem Ethernet-Kabel bestehen blieb) hat der Nutzer entschieden, das Fedora-Backend an dieser Stelle nicht weiterzuverfolgen und stattdessen mit **Linux Mint auf Ubuntu-Basis** weiterzumachen. + +Das ist keine Entscheidung gegen Fedora als Backend grundsätzlich — die Fedora-Sackgassen sind spezifisch für die verwendete Testhardware und die verwendeten offiziellen Fedora-Medien, nicht notwendigerweise repräsentativ für andere Hardware oder für die eigentliche Pilotschul-Zielhardware. Das Fedora-Backend (`backends/fedora/`) bleibt im Code bestehen und ist nicht rückgebaut. + +**Für die Fortsetzung mit Mint/Ubuntu gilt dasselbe, in diesem ADR erarbeitete Architekturmodell** (personalisierte ISO pro Workspace/Backend/Medienvariante, Kickstart/Autoinstall bereits eingebacken, `network`-Direktiven im Installationsschritt selbst vermeiden, Provisioning Agent übernimmt WLAN/Handshake/Blueprint-Anwendung beim ersten Boot des fertig installierten Systems) — nur mit Ubuntus/Mints eigenem Installer-Stack (Subiquity/Autoinstall oder Ubiquity/Preseed, siehe Prüfplan weiter oben, Schritt 1 „welchen Installer bringt Mint mit" ist damit jetzt wieder relevant und weiterhin ungeklärt) statt Anaconda/Kickstart. + +**Nächster Schritt:** dasselbe empirische Vorgehen wie hier für Fedora — realer Test auf derselben Notebook-Hardware, sobald der Nutzer bereit ist weiterzumachen. Nicht proaktiv fortsetzen, ohne dass der Nutzer das wieder aufgreift.