diff --git a/adr/0016-grub-standardeintrag-luecken-geschlossen.md b/adr/0016-grub-standardeintrag-luecken-geschlossen.md index 2a01771..eaa6e74 100644 --- a/adr/0016-grub-standardeintrag-luecken-geschlossen.md +++ b/adr/0016-grub-standardeintrag-luecken-geschlossen.md @@ -5,7 +5,7 @@ ## Kontext -ADR-0009 stellte am 01.08.2026 fest, dass der GRUB-Standardeintrag (bei Ablauf des Countdowns ohne Nutzereingriff) fälschlich auf den unbeaufsichtigten Auto-Install-Ablauf zeigte, statt auf ein sicheres „von lokaler Festplatte booten" — korrigiert in den Test-Bootmenüs zum damaligen Zeitpunkt (`boot-grub.cfg`/`isolinux-live.cfg`), und in `architecture/13-live-provisioning-boot.md` als geltende Architektur festgehalten. +ADR-0009 stellte am 01.08.2026 fest, dass der GRUB-Standardeintrag (bei Ablauf des Countdowns ohne Nutzereingriff) fälschlich auf den unbeaufsichtigten Auto-Install-Ablauf zeigte, statt auf ein sicheres „von lokaler Festplatte booten" — korrigiert in den Test-Bootmenüs zum damaligen Zeitpunkt (`grub/mint-boot-grub.cfg` für UEFI, `grub/mint-isolinux-live.cfg` für BIOS — ADR-0009 selbst nennt sie verkürzt `boot-grub.cfg`/`isolinux-live.cfg`, tatsächlich hießen die Dateien laut Git-Historie von Anfang an mit `mint-`-Präfix), und in `architecture/13-live-provisioning-boot.md` als geltende Architektur festgehalten. Eine spätere, gezielte Gegenlese aller ADRs live gegen den tatsächlichen Stand auf anode (siehe Chatverlauf, 12.08.2026) deckte auf, dass diese Korrektur nicht überall tatsächlich ankam: diff --git a/architecture/13-live-provisioning-boot.md b/architecture/13-live-provisioning-boot.md index 7cd9f3d..5210a69 100644 --- a/architecture/13-live-provisioning-boot.md +++ b/architecture/13-live-provisioning-boot.md @@ -182,6 +182,8 @@ Das GRUB-Menü verwendet einen Countdown von 10 Sekunden. Ein dritter Menüpunkt **Korrigiert (01.08.2026, siehe ADR-0009-Update vom selben Tag):** Der Auto-Eintrag ist entgegen der ursprünglichen Angabe hier **nicht** Index 0/Standardauswahl. Bei Nichtstun (Ablauf des Countdowns) bootet stattdessen „von lokaler Festplatte" — die destruktive Installation muss aktiv aus dem Menü ausgewählt werden, kein Zeitfenster zum Abbrechen. Siehe auch die zusammenfassende Erwähnung weiter oben im Abschnitt „WLAN-Zugangsdaten"/Auto-Modus-Gate. +**Ergänzt (12.08.2026, siehe ADR-0016):** Diese Korrektur war zunächst nur in der Mint-Bootkonfiguration vollständig und im nicht-EFI-Zweig sowie in den parallelen Fedora-Bootmenüs (`grub/EFI-BOOT-grub.cfg`, `grub/boot-grub2-grub.cfg`) gar nicht umgesetzt — dort zeigte der Standardeintrag bis dahin tatsächlich weiterhin auf den unbeaufsichtigten Auto-Install-Pfad. Details und Begründung: ADR-0016. + `scripts/build.sh` und `scripts/extract.sh` extrahieren die Quell-ISO über `xorriso -osirrox` statt über einen Loop-Mount und benötigen dadurch keine Root-Rechte mehr für den Build selbst. Das Menü verwendet ein Farbschema in Markenblau (`color_normal=blue/white`, `color_highlight=white/blue`, angelehnt an `rgb(52,101,164)` aus `pics/tuxflotte-beschriftet-schatten.svg`). Das Logo selbst lässt sich darin nicht darstellen: Klassisches `gfxterm` malt bei jeder Zeichenzelle einen deckenden Hintergrund, wodurch ein `background_image` vollständig verdeckt wird — geprüft durch tatsächliches Booten der Variante mit Logo in QEMU. Ein sichtbares Logo bräuchte die GRUB-Theme-Engine (`gfxmenu`/`theme.txt`), die diese Live-ISO nicht mitbringt (leeres `/boot/grub2/themes`, kein `x86_64-efi`-Modulverzeichnis). Das Logo ist deshalb für den Plymouth-Bootsplash oder den Live-Desktop-Hintergrund vorgesehen, nicht für das GRUB-Menü.